#63 | Haja ich will! | 870. Reisetag

In den vergangenen Wochen bzw. Monaten war wirklich einiges los bei mir. Ich habe meine Zelte in Hong Kong planmäßig abgebrochen, habe Taiwan besucht, hatte 4 Freunde aus Deutschland zu für eine Fernwanderung zu Besuch und bin weiter nach Thailand gezogen. Deswegen finde ich erst jetzt und in den kommenden Wochen die Zeit meine Berichte zu schreiben und für uns hochzuladen. Vielen Dank für euer Verständnis und eure Geduld. Besser spät als nie, richtig? Hier kommt also der vollbepackte Reisebericht zu meinen letzten Wochen in Hong Kong. Viel Spaß dabei!

In unserem Apartment, im Slum, ging es drunter und drüber. Joey und Peter haben beschlossen den großen Wohnbereich aufzuteilen um zwei weitere Privaträume zu installieren. Esther, Christopher, Ka Lui und Dai Gau hatten sich außerdem dazu entschlossen auszuziehen. So war großer Tumult und geschäftiges Treiben innerhalb der illegalen Wohnung im Industriegebäude. Interessierte Nachmieter und Handwerker gaben sich die Klinke in die Hand und die Wohnung änderte ihr Erscheinungsbild täglich. Eine spannende Zeit mit nur minimalen Einschränkungen für Suki und mich. Durch Peter fanden auch wir schnell einen Nachmieter. Harold aus Hong Kong zog bereits etwas früher in den Schlafsaal ein und ich bin sehr glücklich darüber diesen interessanten und großartigen Menschen noch kennen gelernt zu haben. Ein witziger Typ! So nahm Harold uns eines Abends zu einer Bekannten mit, die kurz vor der Eröffnung ihres Burger-Restaurants steht und Freiwillige zur Verköstigung sucht. Darum ließen wir uns natürlich nicht Zweimal bitten. Lamm-Trüffel Burger mit Süßkartoffel-Apfel Salat, Krabbenfleischburger mit Schmelzkäsefüllung und viele weitere kreative Delikatessen wurden uns gereicht. Kulinarische Meisterleistungen!

Auf letzter Entdeckungstour

Als der Zeitpunkt meiner Reise langsam näher rückte, bekam ich auch ein bisschen Panik. Es gibt noch so viele Ecken, Inseln und Plätze zu entdecken, dass es mir schwer viel Prioritäten zu setzen. 8 Monate Hong Kong reichen also nicht aus um das Land und die Leute en Detail kennen zu lernen. Bei 263 Inseln auch verständlich. Wirklich positiv überraschend. Suki und ich hatten aber dennoch die Chance ein paar Dinge mit zu nehmen. So fuhren wir auf die Insel Tap Mun, oder auf Deutsch „Gras-Insel“. Noch bevor es losging zog ich mir noch durch eigenes Verschulden einen Schnitt am Fußballen zu, trat die Wanderung aber dennoch an. Wir kürzten die Wanderung etwas ab und nahmen dann direkt die Fähre auf die Insel. Diese ist bewohnt, beherbergt aber lediglich ein kleines Dörfchen. Es dient als Ausflugsziel und bietet auch einen offiziellen und kostenfreien Campingplatz. So war die Fähre relativ gut gefüllt mit Menschen die Sackkarren und Bollerwagen an Campingausrüstung mit sich führten. Wer will bei einer Nacht in der freien Natur schon auf gewohnten Komfort verzichten… Suki und ich setzten uns bald von der Gruppe ab und wanderten die enorm schöne Steilküste entlang. Heftige Wellen preschen an die einzigartigen Felsformationen. Irgendwann erreichten wir den Campingplatz, der sich auf einem grasbewachsenen Hügel situiert, welcher der Insel wohl ihren Namen gibt. Zwischen freilaufenden Kühen haben hier die Hong Kong Menschen ihre Wohnpavillons errichtet. Suki und ich jedoch entschlossen noch in den Teil der Insel zu wandern, welcher nur schwer zugänglich und seit dem Taifun auch deutlich gefährlicher zu begehen ist.

Selbstverständlich ließen wir große Vorsicht walten und nachdem der höchste Gipfel der Insel erklommen war, machten wir uns auf die Suche nach einem idyllischen Plätzchen für unser Zelt. Durch die vom Taifun zerstörten und überwucherten Trampelpfade kämpften wir uns hinunter zum Strand, welcher leider aus großen Steinen bestand und eher wenig für das Zelten geeignet war. Wir stolperten über die Steine die Küste entlang, bis wir von faszinierenden Steilfelsen umgeben waren. Der perfekte Ort für ein paar Freikletter-Versuche. Sehr beeindruckend wie die Wellen am Felsen zerschellen, während man diesen hinaufklettert. Massive Naturgewalten! Ich kletterte die Klippen hinauf um einen Zeltplatz für uns zu finden und in der Tat, sobald ich auf den Klippen stand, eröffnete sich mir der perfekte Platz für unsere Nacht. Ich kletterte also wieder hinab, wir holten unser Gepäck und schwangen uns ein letztes Mal die Klippe hinauf. Blöder Weise zerstörte ich dabei den Reissverschluss meiner Hose, da aber niemand zu sehen war, schreibe ich es als zusätzliche Belüftungsfunktion ab. Suki brauchte eine Prise Mittagsschlaf und ich beobachtete die kleinen Fischerboote, die ihre Netze für die Nacht an der Steilküste präparierten. Immer wieder tuckerten in der Ferne gigantische Containerschiffe lautlos über den Horizont. Diese kommen aus dem Norden Chinas und sind gen Westen unterwegs. Vielleicht war in einem dieser Schiffe ja eure letzte Aliexpress Bestellung. Wer weiß?...

Suki gesellte sich zur Dämmerung wieder zu mir und wir kochten ein fabelhaftes Mahl am Rande der Klippen. Sobald es dunkel war, konnten wir die vielen kleinen LED Blinklichter der Fischerbojen auf dem Wasser erkennen. Eine kleine Leuchtshow nur für uns sozusagen. Die Nacht war ruhig und nur etwas Regen bekamen wir ab. Aber nicht womit das Zelt nicht klarkommen würde. Am Morgen besuchte uns noch eine Familie Affen (oder Eichhörnchen, die waren sehr schwer zu entdecken). Auch zwei freundliche Wanderer schauten uns beim Abbau unseres Zeltes kurz vorbei. Wir wanderten dann flux zum Pier um eine Fähre auf das Festland zu nehmen, bei der unsere Wochenendwanderung fortgesetzt wird. Ein Bus brachte uns zum Einstieg auf den Trail, der zur höchsten Erhebung von Hong Kong führt. Der Berg Tai Mo Shan ist mit 957m das höchste Massiv des Landes und beherbergt auch einige Wasserfälle, die es für uns an jenem Tag auszuchecken galt. Steil ging es den Berg hinauf und bald trafen wir schon auf den ersten Wasserfall. Und die Fälle sind deutlich größer und schöner als ich es erwartete hätte. Hong Kong, du überrascht mich doch immer wieder!

Drei weitere Stufen des Wasserfalles besuchten wir. An einer Stufe kletterten wir auch ein bisschen den Wasserfall hinauf um einen natürlichen Pool zu erreichen, den wir erspähen konnten. Es war eine etwas rutschige Angelegenheit, doch waren wir dann ganz für uns alleine. Das Wasser stürzt hier direkt in den Pool und wir genossen ein kleines Bad. Naja, das Wasser war schon verdammt kalt… aber, wenn man schon mal hier ist… Nachdem wir die Wasserfälle hinter, bzw. unter uns hatten, wollten wir den Berg auf der anderen Seite absteigen. Den Gipfel ließen wir aus, da dort große Antennen und eine Wetterstation steht, zudem war die Sicht heute nicht einladend für eine Gipfelbesteigung. Wie dem auch sei, wir versuchten unseren Weg am Gipfel vorbei zu finden und verloren uns auch etwas im Gebüsch. Urplötzlich zuckte ich zusammen und mein innerer Alarm schoss auf Maximum! Ich erstarrte, stoß eine verrückte Art von flüsterndem Schrei aus und signalisierte Suki jegliche Bewegung einzustellen. Und tatsächlich! Ca. einen halben Meter von mir entfernt erhob eine dunkelhäutige Schlange ihren Smartphone-großen Kopf… Sie fauchte mich aggressive an. Zügig, jedoch nicht abrupt entfernte ich mich von der Schlange und stellte mich zur Suki, die die Schlange noch nicht wahrgenommen hatte. Die Schlange senkte dann ihren Kopf wieder und ich sah wie sie sich durch das Dickicht von uns entfernte. Leider konnte ich nicht die gesamte Länge der Schlange erkennen, jedoch deutete ihr Kopf ein wahres Prachtexemplar an. Suki war total aufgebracht, denn sie wusste ja nicht was passiert war. Ich wurde schnell ruhiger und erklärte ihr die Situation. Was ein schönes Tier! Was für ein Glück wir doch hatten dieses außergewöhnliche Wesen vor die Augen bekommen zu haben. Und noch viel mehr Glück, dass es sich früh erkennbar gezeigt hat und abgezischt ist. Das hätte eventuell auch ganz anders ausgehen können.

Richtig blöd jedoch war, dass die Schlange sich direkt in unsere Wanderrichtung verzogen hatte und der Weg weiterhin durch Kniehohes Dickicht führte. So kämpften wir uns lieber etwas querfeldein zu einem anderen Wanderweg durch und versuchten hier weiter zu kommen. Versuchten! Den bald schon standen wir vor einem Zaun mit einem Schild, dass das Wandern dahinter strengstens untersagt sei. Der Bereich gehöre zu einem Botanischen Garten, Bildungszentrum und Themenpark. So ein Mist aber auch. Die Dämmerung bricht langsam über uns herein und wir sind im verfluchten Schlangenland gelandet. Schnell für eine Alternative entschieden machten wir uns schnellen Schrittes wieder los. Doch nicht lange und wir trafen auf eine Gruppe Hong Konger, die auch jene geschlossene Route zum Abstieg ausgesucht hatten. Da jeder sich etwas besser fühlte in der Gesamten Gruppe diesen Hausfriedensbruch zu begehen, kletterten wir durch eine Öffnung am Zaun und stiegen zügig auf Treppen und geteerten Straßen den Berg hinab. Nach einer Kurve, standen wir im Garten einer Französischen Botanikerin, die uns lauthals vom Hof jagte und die Polizei verständigte. Diese wartete auch beim offiziellen Haupteingang des Themenparkes auf uns. Die Gruppe, mit der wir unterwegs waren entschuldigte sich kurz und warf den Polizisten irgendwelche Worte (ich schätze Erklärungen) zu. Ohne uns anzuhalten nickten die Polizisten verständnisvoll, ermahnten uns nicht noch einmal hier zu wandern und sie ließen uns ohne Murren passieren. Was für ein Abenteuer! Das ganze Wochenende war wieder einmal total genial und gespickt mit Überraschungen!


Ende Gelände

Zurück in der Stadt genoss ich die letzten Tage mit meinen Kollegen bei der Arbeit und brachte alle offenen Projekte zu Ende. Meine lieben Kolleginnen bescherten mir auch ein großes Abschiedsmittagessen und einen Umtrunk am Abend mit den Kollegen von H12, eine Unternehmen mit welchem wir uns das Büro teilen. Auch bekam ich nochmals Besuch von einer ehemaligen Kollegin aus Deutschland. Selina brachte mir feinsten Irischen Käse mit und ich führte sie ein bisschen durch die Stadt bzw. sprach ihr Empfehlungen für ihren Kurzaufenthalt aus. Niemals hätte ich erwartet so viele bekannte Gesichter aus Deutschland hier in Hong Kong wieder zu sehen. Aber Hong Kong ist eben eine der 5 wichtigsten Global Cities und natürlich lockt es auch die Deutschen hier her. Sukis Lieblingszahnärztin Dr. Alice Chan schaute noch ein letztes Mal meine Beißer durch und wir begonnen unseren Auszug zu organisieren. Das Bett, welches wir ja kostenfrei über Facebook ergatterten, konnte glücklicherweise direkt für eines der neuen Zimmer im Apartment genutzt werden. Etwas herausfordernder war es die gesammelten Münzen, die wir als Extrabonus für unsere gemeinsamen Reisen angehäuft hatten, in Scheine zu wechseln. So bezahlten wir in den letzten Tagen alles was ging mit Münzen. Viele Shops in Hong Kong nehmen keine Cents mehr an. Doch auch das bekamen wir alles ordentlich geregelt. Ich bin in der Tat überrascht wie viel einfacher es war diesen festen Wohnsitz wieder aufzulösen. Doch vermissen werde ich den Ort, die Menschen und diese Zeit auf jeden Fall sehr!

Haja, ich will!

In den letzten Tagen vor unserem Abflug nach Taiwan standen noch große Festlichkeiten an. Sukis Schwester Pamela wie auch ihre beste Freundin Eva heirateten nur ein paar Tage hintereinander. Und ich war natürlich auch mit eingeladen. Bei Pamelas Hochzeit durfte ich als Teil der Brautfamilie schon vom frühen Morgen an den traditionellen Ritualen und witzigen Spielchen teilnehmen. Was für eine einmalige Gelegenheit, die ich natürlich sehr genoss. Es war etwas befremdlich, dass bereits am Morgen ganze 5 Kameraleute die Wohnung von Pamelas Eltern stürmten und jedes noch so kleines Ereignis festhielten. Ein ganz besonderer Tag eben für das Paar und die Familie, der en Detail festgehalten werden muss. Ein bisschen übertrieben für mich, aber jedem so wie es ihm gefällt, nicht wahr? Wie die meisten Hochzeiten der Hong Konger, feiert auch Pamela & Kevin (der Bräutigam) eine Mischung aus traditionell chinesischen Ritualen und pompösen westlichen Traditionen. Am Morgen stehen chinesische Zeremonien an. Die Braut muss in einem traditionell roten Gewand schlafen und wird dann vom Bräutigam im Hause ihre Eltern abgeholt. Doch er darf die Wohnung erst betreten, wenn er die Brautjungfern an der Tür mit ausreichend Bargeld zufrieden gestellt hat. Dann folgen ein paar witzige und peinliche Spiele für den Bräutigam und sein Geleit, bis er schließlich seine Auserwählte in die Arme schließen darf. Das alles lief mit sehr viel Spaß und Gemütlichkeit ab.

Daraufhin wird eine traditionelle Teezeremonie abgehalten, bei der das Paar Geschenke, Glückwünsche und Weise Worte der verheirateten Verwandtschaft der Brautfamilie erhält. Eine der Brautjungfern steht mit einer Liste parat und hält direkt fest wer wie viel gespendet hat. Etwas ungewöhnlich finde ich. Alles wird begleitet von einem witzigen Kommentator, meist ein Freund des Brautpaares und häufigen Foto-Stopps bei denen der Hauptfotograf Anweisungen erteilt. Dann zieht das Hochzeitspaar mit Geleit zur Familie des Bräutigams um ähnliche Rituale abzuhalten. Ich war hier leider nicht dabei, doch konnte ich die Gelegenheit nutzen um bereits ein paar Dinge aus unserem Apartment bei Sukis Eltern unter zu stellen.

Am Nachmittag traf sich dann die Hochzeitsgesellschaft zum offiziellen Empfang und weiteren Fotoshootings. Pamela & Kevin hatten eine der Top-Locations am Strand gemietet und in klassischem weißen Brautkleid, unter Aufsicht eines Standesbeamten gaben sie sich kurz vor Sonnenuntergang dann das Ja-Wort. Im Anschluss wird getrunken und gegessen. Traditionell chinesische Gerichte werden gereicht und als weiteres Highlight zieht das Hochzeitspaar mit Geleit von Tisch zu Tisch um gemeinsam anzustoßen. Hier muss die Braut wieder rot tragen, der typischen Glücksfarbe. Insgesamt 4 Mal hat die Braut das Kleid zu Wechseln und auch die Brautmutter muss sich dreimal umziehen. Ein Wahnsinns-Geschäft für jeden Brautmodenhandel. Ich hatte enormen Spaß an jenem Tag und mir wurde wirklich das Gefühl vermittelt, in Sukis Familie angekommen zu sein. Ich lernte weitere Onkels und Tanten kennen und habe mich mit allen gut verstanden. Ein tolles Erlebnis und freue mich sehr für Pamela & Kevin, die ein großartiges Paar darstellen!


Bei Evas Hochzeit stieß ich erst am Nachmittag dazu. Suki war auch hier die Trauzeugin und bereits seit vor Sonnenaufgang unterwegs. Auch Eva hat einen großartigen Ballsaal gemietet und das Prozedere war das gleiche wie bei Pamela & Kevin. Auch hier hatte ich eine außerordentlich gute Zeit. Vor allem da mein Kumpel Pakiyu, der Sohn einer Freundin, auch mit am Start war. Gemeinsam haben wir den Ballsaal unsicher gemacht und viel Unsinn getrieben. Ein großartiger Kerl! Sing, Evas Ehemann, hat viel Familie aus China eingeladen und ohne dies zu wissen, fühlte ich mich direkt anders. Ich spürte etwas, was ich schon lange nicht mehr gefühlt hatte. Ich wurde von einigen Eindeutig als Fremdkörper wahrgenommen. Nicht respektlos oder wertend gemeint, jedoch wurde ich oft angestarrt, Menschen tuschelten und ließen mir außergewöhnlich viel Aufmerksamkeit zukommen. Klar, viele der Chinesen haben mit dem Mann aus dem Westen nicht so viel zu tun und es war etwas Besonderes für einige Gäste jenen gutaussehenden Riesen bei der Hochzeit zu sehen. Schon verständlich. Ich fühlte mich auch nicht schlecht und alle waren sehr freundlich zu mir. Doch das Gefühl „Der Exot“ zu sein, kam bereits in den ersten Minuten und klang bis Ende nicht ab. Es war dennoch ein großartiges Erlebnis und ich bin sehr froh darüber, dass ich Teil des Ganzen sein durfte. Viel Glück und Gratulation auch an Eva & Sing! Besonders stolz bin ich darauf, dass bei der Trinkrunde um die Tische auch Songs gespielt wurden, die ich im Vorfeld Eva nahegebracht habe!


Meine Zeit in Hong Kong endete dann mit einem großen Abschiedsessen aller ehemaligen Mieter des Apartments beim japanischen all-you-can-eat Buffet. Wir verdrückten Kiloweise Sushi und haben das Ende unserer Gemeinschaft ordentlich abgefeiert. Die letzte Nacht verbrachte ich bei Sukis Eltern auf einem provisorischen Bett auf dem Boden.

 

Nun gilt es den Rucksack zu packen und den Bus zum Flughafen zu erwischen. Taiwan erwartet uns sicherlich mit faszinierender Natur und fantastischen Menschen! Der Bericht dazu steckt noch in den Kinderschuhen, jedoch setze ich alles daran diesen gar bald wachsen zu lassen und für uns alle parat zu stellen.

 

Bleibt am Ball, ich würde mich sehr freuen! Lasst es euch gut gehen!

 

Euer Schilli


Funfacts

- Auf unserer Wanderung durchs Gebüsch auf der Grass-Insel, stand Suki plötzlich 2 Meter vor einem riesigen Bullen. Ein kurzer Schreckmoment und der Koloss verzog sich dann aber kauend ins Gebüsch, weg von unserem Wanderpfad.

- Weihnachten kommt auch in Hong Kong an. Bereits mehrere Monate vorher richten Hotels und Einkaufshäuser bereits ihre total überzogenen Dekorationen ein. Natürlich wird nichts unversucht gelassen den Verkauf zu fördern und um die verwestliche Seite des Landes zu werben.

- Eine nette Dame, mit welcher ich hin und wieder das Sofa auf dem Balkon im 19. Stockwerk für meine Mittagspause teilte, war zuckersüß! Sie schenkte mir zum Abschied ein wilde Mischung Hong Kong Nüsschen. Sie spricht kaum ein Wort Englisch, so nebenbei bemerkt.

- Pamela hat zu ihrer Hochzeit einen Dresscode ausgeschrieben. „Pink Floral“. Schon verrückt. Zum Glück konnte ich mir noch günstig eine Rosa-Krawatte zulegen…mehr ist leider nicht drin.

- Direkt neben dem Ort für Pamelas Fotoshooting fand ein Bikini-Schönheitswettbewerb statt. Nur für Filipinas…So witzig!

- Da Pamela und auch Kevin als Schauspieler in Hong Kong & Macau arbeiten, waren wohl auch auf der Hochzeit ein paar Stars der Hong Konger Schauspielszene (TV & Theater) vertreten. Ich kannte aber natürlich leider niemanden. Aber die Aufregung der anderen Gäste war groß.

- Was ist besser als ein Süßigkeiten Stand auf einer Hochzeit? Korrekt! Ein Süßigkeiten Stand auf einer Hochzeit bei der die Braut Konditorin ist. Eva hat selbst Hand angelegt und zauberhafte Köstlichkeiten für Auge und Gaumen bereitgestellt!

 - Anders als in Europa enden die Hochzeiten hier relativ früh. So gegen 22:00 Uhr ungefähr. Nur bei Evas Hochzeit schaffte es einer der männlichen Brautjungfern sich so einen hinter die Binde zu kippen, dass er am Ausgang kotzend im Gebüsch lag.

- Nach Evas Hochzeit saß ich zum ersten Mal in Hong Kong in einem Privatauto. Verrückt, dass die das hier überhaupt haben. Braucht wirklich niemand…aber in jener Nacht schon sehr geschickt…



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