#56 | Hong Kong (A)klimatisiert! | 672. Reisetag

Es wird Zeit euch über den aktuellen Status meines Online-Reisetagebuchs zu informieren. Vor einigen Wochen hatte ich in diesem Bericht um Unterstützung zum Erhalt und Weiterführung der online Berichterstattung gebeten. Es ging vorwiegend um die Finanzierung der Domain, des Webseitenproviders, Webspace und auch die Beschaffung einer Kamera, da alle meine Geräte (inklusive Smartphone) nach knapp zwei Jahren den Geist aufgaben. Es gab einige großzügige Zusendungen über welche ich ausgesprochen dankbar und erfreut bin. Doch leider konnte das Ziel von 600 € nicht erreicht werden. Am 1. Juni lief die von mir gesetzte Frist ab und ich stehe nun vor der Herausforderung eine Möglichkeit zu finden die öffentliche Berichterstattung weiterhin möglich zu machen. Die Vertragsverlängerungen stehen in den kommenden Tagen an und ich kann leider nicht versprechen, dass dieses Reisetagebuch weiter öffentlich zugänglich sein wird. Doch treue Leser brauchen sich keine Sorgen zu machen. Diejenigen, die mir bereits im Laufe der vergangenen zwei Jahre Unterstützung in irgendeiner Form angeboten haben, werden die zukünftigen Berichte – wenn nicht online – über Email zugänglich gemacht. Ich werde hier dann individuell den Kontakt suchen und EU-GDPR gemäß eine Art Newsletter aufsetzen. In diesen ungewissen Zeiten bedanke ich mich herzlichst bei jeden von euch, der oder die mich und dieses Reisetagebuch so überragend unterstütz haben. Ihr seid die BESTEN und ich schulde euch ALLES! Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen schillis-roadbook.com bis heute zu halten!

 

Nun viel Spaß bei meinem 56. Reisebericht. Dein Schilli


Pünktlich zur Mittagszeit landete ich auf der künstlichen Flughafeninsel im Zentrum von Hong Kong. Es erinnerte mich ein wenig an meine Überfahrt vom Iran nach Dubai. In relativ kurzer Zeit verändert sich die Umgebung enorm. Ein kleiner Kulturschock wenn man so will. Man merkt direkt dass sehr viel Geld in Hong Kong steckt. Alles ist fein herausgeputzt und sehr modern. Da ist sie also, meine temporäre Heimat für eine ungewisse Zeit. Der Flughafen ist enorm und er gehört auch zu einer der geschäftigsten der Welt. Über 1.100 Flüge von ca. 100 verschiedenen Airlines werden hier täglich abgewickelt. Knapp 180 verschiedenen Destinationen auf dem Erdball sind von hier aus direkt zu erreichen. Doch ich bleibe erst einmal hier. Als wir den führerlosen Zug zwischen den Terminals verließen bat mich ein freundlicher Herr darum, meine Mütze kurz abzunehmen, da die fest installierten Laser sonst meine Körpertemperatur nicht korrekt erfassen können. Um Seuchen etc. zu verhindert werden hier alle Passagiere im Vorbeilaufen auf Fieber gecheckt. Somit hatte ich also auch einen kostenlosen Gesundheitscheck hinter mir. Mein sorgfältig ausgefülltes Einreiseformular, welches ich im Flieger ausfüllte, wurde gar nicht benötigt und ich erhielt lediglich einen Stempel im Pass und lediglich eine mündliche Aufforderung mich beim „Bürgerbüro“ zu melden um meinen Hong Kong Personalausweis zu beantragen. Läuft also alles sehr flüssig hier. Es war von großem Vorteil das Suki an meiner Seite war. Sie kennt sich natürlich nicht nur im großen Flughafen aus, sondern besorgte mir auch gleich etwas Bargeld und eine OCTOPUS Karte. Die lokale RFID-Chip-Prepaid-Karte für alle öffentlichen Verkehrsmittel.

Der Bus brachte uns dann über diverse Inseln in Richtung Stadtzentrum. Es ging über prächtige Brücken, vorbei an beeindruckenden Gebäuden und dem gigantischen Containerhafen nach Kowloon. Hong Kong ist größer als ich erwartete und die berühmte Millionenstadt nimmt nur einen relativ kleinen Teil der Fläche ein. Hauptsächlich verteilt sie sich auf die Nordseite der Insel „Hong Kong Island“ und dem gegenüberliegenden Teil „Kowloon“ auf dem Festland. Dazwischen befindet sich der prächtige und viel befahrene Victoria Hafen. Mein erstes Zuhause wird sich auf der Kowloon Seite, im Bezirk Kwun Tong, sein. Suki hatte mich bereits bei Freunden angemeldet.  Ich kann kaum glauben, dass ich mich hier tatsächlich für ein paar Monate übergangsweise niederlassen werde. Unglaublich viele Eindrücke gab es für mich zu verarbeiten als wir quer durch die Stadt fuhren. Da Suki komplett die Logistik übernahm hatte ich auch Zeit mich emotional in die neue Umgebung zu werden und die neue Atmosphäre auf mich einwirken zu lassen. In Kwun Tong angekommen stellten wir unser Gepäck bei einem Juwelier in einem gigantischen Einkaufszentrum, bei einer Freundin von Suki, unter und ich konnte direkt meinen ersten echten Hong Kong Nachmittagstee genießen. Irgendwann zwischen 14:00-17:00 Uhr täglich, gesellen sich die Hong Kongesen zu Tee und diversen kleinen Delikatessen zusammen. Hier findet man dann auch die günstigsten Angebote um auswärts essen zu gehen.


Dann ging es ins Slum. Nein, nicht in ein dicht besiedeltes Armenviertel der unteren Bevölkerungsgruppen mit mangelhafter Infrastruktur, sondern in die Wohnung von Sukis Freunden die diesen Namen trägt. Peter und Joey haben in einem alten Industriegebäude eine illegale Wohnung eingerichtet und bieten neben 5 Privatzimmern auch ein Mehrbettzimmer mit 12 Betten an. Die fünf Schulfreunde teilen sich die Privatzimmer und ich ziehe erst einmal in das Mehrbettzimmer. Dies ist natürlich mit Abstand die günstigste Option in Hong, denn der Wohnungsmarkt hier ist jenseits von Gut und Böse! Hong Kong gilt als fünft-teuerste Stadt der Welt und die Mietpreise tragen hier einen großen Teil bei. Nur für das Bett im 12er Zimmer werde ich mehr Geld im Monat los, als ich auf der Reise im Schnitt im Monat für alles in Summe ausgegeben habe! Doch die Wohnung hat eine überaus sympathische und interessante Atmosphäre. Viele unterschiedliche Menschen leben hier zusammen. Ein schöner Mix aus Nationalitäten, Berufen, Hobbies und Charakteren. Die Wohnung ist überaus kreativ und unterhaltsam eingerichtet. Doch davon könnt ihr euch am besten selbst ein Bild machen in dem ihr mich hier einfach besucht oder/und einen Blick in das Video werft. Ich fühle mich sehr wohl hier.


termine, Termine, Termine

Kaum in Hong Kong angekommen war mein Terminkalender schon prall gefüllt. Am Ankunftstag bereits war ein Kennenlernen mit Sukis Eltern geplant. Suki wohnt bei ihren Eltern in Kwun Tong, nur eine 10 minütige Busfahrt vom „Slum“ entfernt. So gab es an meinem ersten Abend bereits echte Hong Kong Hausmannskost. Super lecker und super nett! Sukis Eltern sind großartige Menschen und obwohl sie kein Englisch sprechen, waren wir uns direkt sympathisch und ich fühle mich sehr willkommen. Zudem konnte ich gleich erfahren wie eine Familie der Mittelschicht hier in Hong Kong haust. Für europäische Verhältnisse sehr gewöhnungsbedürftig. Die Wohnung ist sehr schön und modern eingerichtet, jedoch ist die Enge, wie Menschen hier zusammen wohnen, selbst für Familien, sehr krass. Hong Kongs Bevölkerungsdichte ist mit ~6.500 Menschen pro km² auf Weltranglisten-Platz 2. Zum Vergleich, in Deutschland leben gerade einmal 231 Menschen pro km². Es wird also außerordentlich schwer für mich und Suki eine eigene kleine Wohneinheit für uns zu finden. Sukis Eltern waren so freundlich mir ein Bügeleisen auszuleihen, denn am selben Abend galt es noch meine Klamotten auf Vordermann für zwei wichtige Termine am nächsten Morgen zu bringen.


Während Suki am nächsten Tag ihrer Arbeit nachging, sie ist Zahnarzthelferin, fuhr ich auf Hong Kong Island um mich in einem 5-Sterne Hotel im Geschäftszentrum der Stadt mit einer guten Freundin zu treffen. Steffi ist eine ehemalige Arbeitskollegin und ihr neuer Job führt sie nach Hong Kong um einen Event durchzuführen. Sie hat mir ein paar Dinge (Laptop, Schuhe in meiner Größe etc.) aus Deutschland mitgebracht und war mir damit nicht nur eine große Unterstützung sondern auch eine große Freude ein bekanntes Gesicht wieder zu sehen. Ich lernte ein paar Kollegen kennen und wir fanden kurz die Zeit uns auszutauschen. Wir vereinbarten ein weiteres Treffen, da ich gleich weiter musste. Ich war am zweiten in Hong Kong direkt zu einem Bewerbungsgespräch geladen. Durch die großartige Unterstützung meiner ehemaligen Kollegen der Agentur marbet konnte ich bei einiger hiesigen Agentur vorstellig werden und nach einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Team, habe ich direkt eine Zusage erhalten. Wow, damit hätte ich nicht gerechnet! Doch nach nicht einmal 24 Stunden in Hong Kong, habe ich umgehend eine Arbeit gefunden. Hurra! Ich bin gespannt was mich hier erwartet. Arbeitsbeginn startet mit dem Beginn des nächsten Monats. So habe ich noch ein paar Tage Zeit mich hier einzuleben und einzurichten. Perfekt!

Langsam eingrooven

Und so tat ich es dann auch. Suki führte mich langsam an die Megametropole heran. So konzentrierte ich mich erst einmal darauf mich in der Großstadt zu Recht zu finden.  Wusstest du, dass Hong Kong deutlich mehr Wolkenkratzer (also Gebäude über 150m Höhe) zu bieten hat als New York? Ich auch nicht! Doch wir waren nicht nur innerhalb der beeindruckenden Skyline von Hong Kong unterwegs. Uns zog es immer wieder quer durch die Stadt an ganz verschiedene Ecken. So besuchten wir lokale Märkte und Viertel, die dem Otto-Normal-Touristen gar nicht bekannt sind. Klar, denn ich habe erst einmal ganz andere Bedürfnisse als ein Tourist. Ich muss lernen mich möglichst günstig in der Stadt am Leben zu halten. Und das ist wirklich nicht einfach. Hong Kong ist was fast alles betrifft einfach teuer. Damit muss ich leben und schlau umgehen. Denn auch wenn ich einen Job habe, dieser ist nur für drei Monate und aufgrund der kurzen Zeit auch nicht gut bezahlt. Eher ein Praktikum sozusagen. Doch wenn Suki ihrer Arbeit nachging zog es mich natürlich auch zu dem ein oder anderen Postkartenmotiv und anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Oder ich zog meine Runden um Outdoor-Geschäfte zu finden oder Klettermöglichkeiten zu prüfen. Einmal besuchte ich Suki auf der Arbeit und ich bekam gleich eine kostenlose Zahnärztliche Untersuchung inklusive Röntgen. Sehr großzügig und freundlich die Hong Kongesen soweit.


Nachdem Steffis Event vorbei war, traf ich sie und ihre Kollegin Steffi – Jupp…es sind zwei Steffis! – wieder. Wir verbrachten zwei Tage bei gemeinsamer Entdeckungstouren in Hong Kong Island und Kowloon. Zuerst lud ich sie in meine abgefahrene WG ein und wir zogen unsere Runden durch die Altstadt Kowloons, deckten uns mit den Waren ein, die hier in Hong Kong ausnahmsweise günstiger sind als in Europa: Elektroartikel & Zubehör. Gigantische Elektromärkte bieten alles was das Techi-Herz begehrt an. Natürlich ohne CE-Sicherheitszertifikat und in wirklich jeder Qualitätsstufe. Wir zogen weiter über diverse Märkte und besuchten auch eine Apple Mall. Apple Malls sind kleine Einkaufsläden innerhalb eines Einkaufszentrums. So klein, dass sie teilweise nur ein einfaches Fach in einem Regal füllen wo gerade Platz ist einen Apfel den passierenden Klientel anzubieten. Diese Fächer können Monatsweise angemietet werden und bieten von Mini-UNO Kartenspielen bis hin zu Shampoo alles Mögliche. Eine Art moderner und unpersönlicher Flohmarkt sozusagen. Wenn dir ein Produkt gefällt kannst du einen Manager ansprechen der diverse Fächer betreut oder du rufst die Telefonnummer an, die am Fach angegeben ist. Warum auch nicht. Direkt neben der Apple Mall bietet der Verein von Menschen ohne Sehvermögen eine besondere Dienstleistung feil. Man kann sich hier relativ günstig von blinden Menschen massieren lassen. Doch wir hatten dafür leider keine Zeit. Es ging weiter auf den Gipfel eines Hügels inmitten der Stadt. Es war etwas traurig anzusehen, dass der komplette Hügel quasi mit Zement übergossen wurde. Nur hier und dort schaute ein Baum aus einer künstlich angefertigten Öffnung im Zement heraus. Ich schätze das dient der Sicherheit. Auf dem Hügel genossen wir die Sicht über das Stadtviertel und verfolgten begeistert den Sonnenuntergang. 


Zum nächsten großartigen Ereignis winkten wir einen der geschickten Linien-Kleinbusse heran. Diese Busse verkehren 24 Stunden in der ganzen Stadt und sind das schnellste öffentliche Verkehrsmittel. Sie rasen durch die Stadt und halten auf Wunsch überall auf der Linie an. Vor einigen Jahren wurden sie mit großen Tachometern ausgestattet um den Fahrgästen die Geschwindigkeit anzuzeigen. Bei 80 km/h informiert ein Alarmsignal die Insassen, was jedoch niemanden stört. Wir trafen Suki in einem lokalen Arbeiter-Restaurant. Jeden Abend kommen hart arbeitende Menschen (vorwiegend Männer) der Unterschicht und mittleren Unterschicht hier her um die hart erwirtschafteten Hong Kong Dollars in Essen und Alkohol umzusetzen. Ein Spektakel an sich. An den Tischen werden Glücks- & Trinkspiele lautstark kommentiert und Ritter-Mahl mäßig überraschend gutes Essen vertilgt. Nachdem auch wir uns am lokalen Bier erfreut haben zogen wir in ein Zimmer in einer Karaoke Bar. Wie fast überall in Asien ist Karaoke eines der lokalen Unterhaltungsprogramme. Doch wird hier in privaten kleinen Räumen bei Bier und Snacks gefeiert. So ließen auch wir unsere Stimmen auf den Fernseher knallen und hatten viel Spaß dabei! Auch am folgenden Tag hatten wir viel Spaß dabei die Altstadt auf Hong Kong Island zu durchforsten und die beeindruckenden Mid-Level-Escalators zu nutzen. Dies sind Rolltreppen die die Anwohner morgens von den Wohngebieten am Hang der Großstadt hinunter zu den Geschäften auf Meereshöhe bringen und am Abend wieder hinauf. Für die Hong Kongesen eine normale und nutzvolle Art der Fortbewegung, für uns eine Attraktion. Ich hatte zwei überaus spaßige Tage mit den beiden Steffis und ich bedanke mich für eure großartige Gesellschaft! Lasst es euch gut gehen und hoffentlich bis bald! Ihr seid spitze!


Doch  eine Sache war wohl unvermeidlich. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt sollte sich darüber im Klaren sein, dass er immensen Temperaturunterschieden aufgrund der Klimaanlagen ausgesetzt sein wird. Wir hatten Außentemperaturen von knapp 30°C. Und die MTR (U-Bahn) wird ständig auf gefühlte 15°C herunter gekühlt. Bei meiner Größe blasen einem die Anlagen die kalte Luft direkt auf den Kopf. So bekam ich nach einiger Zeit natürlich eine Erkältung. Zuerst erträglich, doch je mehr ich auf Tour war, desto schlimmer wurde es. Und nun liege ich mit Fieber im Bett. So ein Mist. Nun hieß es die kommenden paar Tage regenerieren um fit für die Arbeit zu sein. Nur sporadisch verlasse ich die Wohnung um mich mit Essen einzudecken und Suki zu treffen. Morgen früh ist es dann soweit. Die Arbeit ruft. Nun bin ich, nach knapp zwei Jahren, wieder zurück im Geschäft. Auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist. 

Nun hoffe ich dass es morgen nicht regnen wird, denn ich habe vor zum Büro zu laufen. Es sind knapp 3 Kilometer und der Weg führt die Promenade am Hafen vorbei. Es spart nicht nur Geld, sondern soll mich zumindest auch etwas fit halten.

 

Im nächsten Bericht erzähle ich euch dann wie ich in der Arbeitswelt der Weltstadt Hong Kong klar komme und gehe auf Entdeckungstour in die Natur. Es gibt sicher viel Außergewöhnliches zu berichten. Bleibt am Ball!

 

Lasst es euch gut gehen, euer Schilli


Funfacts

- Suki hatte meine Ankunft hervorragend vorbereitet. So lag bei ihren Eltern eine Sim-Karte für mein Handy bereit. Ich danke dir Suki!

- Was ein Unterfangen. 2 Jahre unbenutzt und ganze 8 Jahre alt. Meinen Laptop aus Deutschland auf Vordermann zu bringen war ganz schön zeitintensiv. Aber es hat geklappt!

- Der Hong Kong Dollar wird nicht von der Regierung gedruckt. Jede Bank fertigt ihre eigenen Banknoten an und man findet somit diverse Logos und Drucke auf Scheinen des gleichen Wertes. Natürlich wird der Druck vom Staat geregelt, kontrolliert und sind universell nutzbar, jedoch tragen die Banknoten selbst Logos zu welchen Banken sie eigentlich gehören.

- Eine der großen Herausforderungen in Hong Kong. Wie kann ich hier nur meinen Zigarettenkonsum finanzieren? Glücklicherweise stolperte ich am dritten Tag über einen Straßenhändler, der mir die billigsten legalen Zigaretten in Hong Kong darbot. Natürlich immer noch kostenintensiv, aber bezahlbar.

- In dem Industriegebäude, in welchem ich wohne, bezieht hinter dem eisernen Tor ein Nachtwächter sein Lager. Er schläft auf einer Matratze und sollte knapp 70 Jahre alt sein. Ein großartiger und freundlicher Kerl. Sobald ich das Tor durchschreite, steht er auf, winkt sehr motiviert und begrüßt mich mit „Hello! Good Night!“.

- Um Licht an mein Stockbett zu bekommen, habe ich eine batteriebetriebene LED Leuchte besorgt. Natürlich habe ich wieder aufladbare Batterien gekauft. Das Bemerkenswerte: Die AA-Batterien haben eine Mikro-USB Buchse an der Seite und lassen sich somit mit meinem Handyladekabel aufladen!

- Zweimal wollte ich ein Museum in Hong Kong besuchen und beide Male war ich 15 Minuten nach Schließung dort… Wie blöd kann man bitte sein?!


Danke auch Suki und die zwei Steffis für ein paar der Bilder!


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