#50 | Paradies im Mekong | 575. Reisetag

Wir erreichten unser Ziel im Süden des Landes nach gerade einmal 48 Stunden. Was eine Tour! Von Nong Khiaw ging es mit dem Minivan nach Luang Prabang. Dort liefen wir vom nördlichen Busbahnhof, über das vietnamesische Konsulat zur südlichen Busstation. Ein ausreichend Ausgestatteter Liebesitz-Bus brachte uns dann über Nacht zurück nach Vientiane. Noch immer, selbst im Bus mit Kipp sitzen, kann ich kaum Schlafen. Obwohl ich so oft mit Nachtbussen unterwegs bin, bekomme ich kaum ein Auge zu. Auch dort kamen wir am Nordbahnhof an und feilschten heftig mit den Fahrern und Agenten (morgens um 4:30 Uhr und brotfertig) um einen annehmbaren Transfer zum Südbahnhof zu bekommen. Laufen war hier auf keinen Fall drin. Weder wäre es für uns derzeit körperlich möglich gewesen, noch hatten wir die Zeit dazu, waren es ja knapp 25km. Am fünften Busbahnhof unserer Reise konnten wir bei starkem vietnamesischen Kaffee, Frühstück und Wlan etwas entspannen. Wir mussten warten, bis die Tickets für die Linienbusse in den Süden verkauft werden. Doch irgendwann saßen wir dann im Bus, der uns fast bis an unser Ziel bringen wird. Großartig waren die vielen Angebote von Speisen und Getränke, die die Damen, die in jedem Dorf auf- & abspringen, dar boten. Um ca. 3:30 Uhr nachts fuhren wir über eine Brücke auf die Insel Don Khong im Mekong. Sie ist die größte der sogenannten 4.000 Inseln und wird für uns der Ort sein, von dem wir eine Fähre auf die günstigere und schönere Insel Don Det nehmen werden. Im nirgendwo stieg ein junger Herr in den Bus und fragte uns ob wir wohl nach Don Det wollen. Dies ist wahrscheinlich ein von Touristen gerne genutzter Weg. Er bot an, dass wir ein paar Stunden bei ihm im Haus schlafen könnten und er uns während des Sonnenaufgangs mit seinem Boot dorthin bringen könnte. Das Angebot war gut, der Preis war nett, also stimmten wir, wie auch drei weitere Reisende zu und liefen ein paar hundert Meter zu dem kleinen, netten Haus am Flussufer.

Nach eineinhalb Stunden Schlaf, auf einem Teppich mit Decke und Kissen die vom Herrn für uns noch in der Nacht ausgelegt wurden, durften wir dann das Boot besteigen. Und was ein brachialen Sonnenaufgang wir dann erleben durften, lässt sich kaum beschreiben. Die Inseln des Mekong, Laos backbords und Kambodscha steuerbords gelegen, tuckerten wir direkt auf die Sonne zu, die mit ihren warmen, orangerot-goldenen Farben uns begrüßte. Einfach wunderschön. Wir waren zwar gerädert von der Odysee, die wir hinter uns hatten, doch hat jene Bootsfahrt alles wieder wettgemacht. Und wir waren natürlich heilfroh, dass dies unser letztes Transportmittel zu unserem Ziel war. Das Langschwanzboot brachte uns an einen der Strände von Don Det, die Hauptanlegestelle der Insel. Gleich als erstes viel uns auf, dass wir tatsächlich einen guten Deal gemacht hatten, die Standartgebühr für eine Fähre nach Dong Khong beträgt das Dreifache von dem, was wir bezahlt hatten. Müde und glücklich schlenderten wir durch das kleine Touristendorf und buchten uns erst einmal in einer günstigen Holzhütte auf der Sonnenaufgang-Seite der Insel, direkt am Flussufer ein. Seit Abreise in Nong Khiaw sind nun ziemlich genau 48 Stunden vergangen und wir haben ~1.350km hinter uns gelassen. Schlafenszeit!


Si Phan Don

Si Phan Don bedeutet buchstäblich „4000 Inseln“ und ist der Name der Region zwischen Laos und Kambodscha, wo der Mekong seine größte Breite von enormen 14km erreicht. Es gibt tatsächlich unglaubliche viele Inseln hier, wobei die meisten kaum größer als eine Tischtennisplatte sind und auch während der Regenzeit vom Fluss überspült werden. Nur wenige Inseln sind bewohnt und/begehbar. Auf den nicht bewirtschafteten Flächen hier im tropischen Klima, herrscht dichter Dschungel auf den Inseln. Nur 70.000 Einwohner sind in der kompletten Region zu zählen und man findet viele entlegen Plätze zum Entspannen oder auf eigene Faust auf Entdeckungstour zu gehen. Das Tourismuszentrum ist auf Don Det und von hier aus lassen sich viele Touren durch das faszinierende Areal organisieren oder buchen. Suki und ich ließen es nach unserer Reise hier her erst einmal gemütlich angehen. Wir genossen Massen an Fruchtshakes und probierten diverse Restaurants aus bis wir uns schließlich für zwei Stammlokalitäten entschlossen. Wir entschieden uns wieder etwas Tempo aus unserer Reise heraus zu nehmen und den Großteil unserer verbleibenden Zeit in Laos hier auf den Inseln zu verbringen.

Es werden natürlich viele Touren hier angeboten, jedoch beschlossen Suki und ich uns erst einmal ein Fahrrad zu mieten und quer über Don Det sowie eine weitere Insel zu radeln. So fuhren wir entlang Reisfeldern, Kuhweiden und liebliche kleine Dörfer entlang der wunderschönen Kulisse des Mekongs. Hier und da hielten wir ein gestenreiches Schwätzchen mit Anwohnern oder hatten auch die ein oder andere Auseinandersetzung mit lokalem Nutzvieh. So stoppte uns ein älterer Herr, der mir, lediglich mit Hilfe von Zeichnungen im Sand, Gestik und Mimik die Zukunft voraus sagte. Ich werde ganze 98 Jahre alt, 2019 wird ein schlechtes Jahr für mich, ab 2020 wird aber alles hervorragend und ich werde Vater von zwei Kindern. Er verlangte natürlich Geld von mir, jedoch machte ich ihm dann freundlich klar, dass ich für keine Dienstleistung bezahle, die ich nicht geordert hatte. So einfach ist das. Wir fuhren über eine Brücke auf die Nachbarinsel und dann weiter zum Strand im Süden. Der Mekong ist der zehntgrößte Fluss der Welt und fließt vom tibetischen Hochland bis an die Südspitze Vietnams. Hier in der Region nutzen die Fischer starke Netze, die sie zwischen diversen Felsen im Wasser spannen und die teilweise heftige Strömung drängt die Fische hinein. So kann es schon einmal sein, dass ein Fischernetz bis zu einer Tonne Fisch am Tag aus dem Wasser herausholen kann. Ich kann nur hoffen, dass die Fischerei hier im Mekong gut reguliert wird. Der für seine gigantischen „Monster“-Fisch bekannte Fluss sollte noch lange die Menschen an seinen Ufern ernähren und das sensible Ökosystem sollte erhalten bleiben…


Weiter ging es dann über einen schmalen Trail durch den Dschungel. Abenteuerliche Passagen galt es zu meistern, bis wir schließlich an einer zerstörten Holzbrücke standen. Finito? Nein, wir fanden einen Weg durch das Gebüsch zur anderen Seite. Doch keine zweihundert Meter weiter, fanden wir uns wieder vor einer zerstörten Brücke. Dieses Mal aus Holz und Stahl. Doch hier führte kein Weg daran vorbei. Nach ein paar Minuten überlegen und abschätzen entschied ich dann, dass wir unser Glück versuchen. So brachte ich erst Suki und dann die beiden Fahrräder mit großen Mühen und abenteuerlicher Akrobatik auf die andere Seite. Dort angekommen half ich noch einer Gruppe Franzosen, die gerade ankamen mit dem Transfer ihrer Zweiräder. Was ein Abenteuer. 


Erschöpft kamen wir schließlich an unserm Bungalow wieder an und genossen die kleinen Annehmlichkeiten des Dorfes. Nach ein paar Tagen im Low-Budget-Bungalow zogen wir für zwei Nächte in ein klimatisiertes Gästehaus. Es gilt eben immer die Balance zu halten. Mal ist das günstigste vollkommen ausreichend und ein anders Mal möchte man doch etwas mehr Luxus. Nur auf dem günstigsten Weg unterwegs zu sein, macht auf Dauer nicht glücklich denke ich. Wir verbrachten einige Zeit an den Stränden der Insel, schlürften weiterhin unsere Fruchtshakes, schwammen im erfrischenden und überraschend sauberen Wasser des Mekong und ich lehrte Suki auch die ersten Akkorde auf der Gitarre. Da wir erst entschieden etwas länger auf der Insel zu bleiben als gedacht, mussten wir jedoch mit dem Geld etwas ernster haushalten. Auf der Insel gibt es keine Geldautomaten und ein Boot zum Festland zu nehmen nur um Geld abzuheben war für uns Sparfüchse keine Option.


Schiff Ahoi!

Doch eine Sache hatten wir auf jeden Fall noch im Budget. Es muss natürlich total schön sein, die Gegend mit dem eigenen Boot zu erkunden. Zwar gibt es auch Motoboote zur Miete, jedoch sind diese etwas teuer. Dann dachten wir daran ein Kajak zu mieten und unserer Nase nach durch das Areal zu paddeln. Jedoch ist die Strömung teilweise sehr stark und es gibt sogar diverse Wasserfälle in der Gegend. So buchten wir uns eine organisierte Tour. Und dafür hatten wir uns wettertechnisch auch den bestmöglichsten Tag heraus gesucht. Nach dem Frühstück ging es direkt aufs Wasser und dann stromabwärts. Es war total schön durch die auch teils bewirtschafteten Wasserflächen zu paddeln und die Damen und Herren bei der Arbeit zu bestaunen. Immer wieder nahmen wir heftig Tempo auf, wenn wir zwischen Inselchen fuhren, an dem der Mekong etwas abfällt. Ein mega Spaß! Doch es war heiß. Richtig heiß. Zu heiß, um ehrlich zu sein. Und auf dem Wasser gibt’s eben auch kaum Schatten. Doch ich war vorbereitet. Alle zwei Stunden haute ich die gute LSF 50+ Sonnencreme drauf und kam am Ende des Tages auch mit einem nur kleinen Sonnenbrand davon. Unseren ersten Stopp hatten wir an einem Wasserfall zwischen zwei Inseln bei welchem wir auch unser Mittagessen bekamen, was in einer kleinen Bucht frisch für uns zubereitet wurde.


Leider ging es Suki während der Tour von Stunde zu Stunde schlechter. Nachdem ich in Vang Vieng krank war, traf es nun sie. Und dass während der Zeit im Kajak und der Hitze die auf uns nieder drückte. Doch sie entschied die Tour erst einmal weiter zu fahren. Wir fuhren auf eine große Wasserfläche zwischen Laos und Kambodscha an welchem man mit viel Glück ein paar der Irrawaddy Delphine entdecken kann. Diese sehr lustig aussehenden Süßwasser Delphine sind vom Aussterben bedroht und es leben hier nur noch etwa 50 Paare. Die meisten davon weiter Flussabwärts innerhalb Kambodschas. Und wir hatten leider kein Glück. Klar, zum einen war die Gruppe, mit welcher wir unterwegs waren recht laut und zweitens entscheiden die wilden Tiere eben selbst ob sie Bock auf Menschen haben oder eben nicht. Gut so.


Heftige Wassermassen!

Wir paddelten von dort aus weiter Flussabwärts. Eine ganze Stunde lang. Suki ging es immer schlechter und uns beiden brannten auch schon die Muskeln im Arm. Doch wir wollten unbedingt noch eines der Highlights hier in der Region sehen, welches auch in der Tour inkludiert war. So kamen wir endlich an einem Steg an und die Gruppe stieg von den Booten in einen Kleinbus der uns zu Nam Tok Khon Phapheng brachte. Nam Tok Khon Phapheng bedeutet Vollmond-Stromschnelle und beschreibt den breitesten Wasserfall der Welt und den größten Wasserfall Asiens. Auf einer Breite von ca. 10km fällt der Mekong hier über Kaskaden bis zu 21m ab. Das hört sich erst einmal nicht viel an, ist aber ein heftiges Ding, wenn man bedenkt welche Massen an Wasser der Mekong führt. In der Regenzeit fallen hier ca. 50.000m³ pro Sekunde hinab und produzieren ein ordentliches Getöse. Zum Vergleich, die Niagara-Fälle in USA/Kanada stoßen lediglich in etwa ein Zehntel des Wassers pro Sekunde aus. Suki schaffte es noch eine Seite des Wasserfalls vom oberen Teil zu sehen. Dann musste sie sich hinlegen und konnte einfach nicht mehr. Ich nahm einen der kostenlosen Elektrobusse der mich an den unteren Teil des Falls bringen konnte und ich kletterte über die Felsen zu den Kaskaden so nahe ich konnte. Brachial. Einfach nur brachial! Ein atemberaubendes Schauspiel und die Kraft des Wassers ist wahrlich beeindruckend. Doch leider reichte weder die Zeit, noch mein Mut um hier eine geeignete Stelle für ein kleines Bad zu finden.


Der Bus brachte Suki und mich wieder zu den Kajaks weiter Flussaufwärts, sodass wir die Möglichkeit hatten nach Don Det zurück zu paddeln. Doch Angesichts Sukis immer schlechter werdenden Verfassung und dem gefährlichen Sonnenbrandpotential für mich, entschieden wir uns eine Motorbootfahrt zurück zu buchen. Suki hatte nun Zeit zur Erholung und nach ein paar Nächten konnten wir auch wieder aus dem Gästehaus zu einem weiteren Holz-Bungalow, dieses Mal auf der Sonnenuntergangs-Seite der Insel, umziehen. Die Sonnenauf- und untergänge hier sind so unglaublich! Jeden Abend saßen wir irgendwo am Flussufer, mit einem Fruchtshake in der Hand und beobachteten das Treiben oder eben Nicht-Treiben auf dem Wasser. Doch dann wurde langsam das Bargeld knapp. Mit nur ein paar Cents in der Tasche nahmen wir irgendwann dann die Fähre aufs Festland, besorgten Bargeld und stiegen in den Bus, der uns wieder etwas weiter in Richtung Norden bringen wird. Wir sind nun auf dem Weg nach Vietnam, machen aber noch einen kleinen Stopp auf dem Weg dorthin.


Polizeiruf 1191

Über den Ort Pakse, an dem wir den Bus wechselten, fuhren wir an die Thailändische Grenze in Savannaketh. Witzig, wir sind auf dem Weg nach Vietnam und halten erstmal an der Grenze zu Thailand. Das Land Laos ist sehr lang gezogen und viele Straßen hat es nicht zu bieten. So führt eine der wenigen asphaltierten Straßen erst einmal hier her um dann den relativ kurzen Weg nach Vietnam im Osten zu ebnen. In Savannaketh ist relativ wenig los. Kaum Attraktionen für Touristen und das war auch genau der Grund nochmals dort zu halten. Nochmals pure Laos-Luft schnuppern bevor es weiter geht. Blöder Weise wurden Suki irgendwo auf der Fahrt von Don-Det nach Savannaketh ganze 300 US$ aus dem Rucksack im Bus geklaut. Vielleicht während der Fahrt (man hört die spannendsten Geschichten von Kindern die sich im Gepäckraum verstecken…), beim Verladen des Gepäcks von einem Bus in den nächsten, oder wie auch immer… Das Sie das Geld nie wieder sehen wird, war uns natürlich bewusst. So etwas Blödes aber auch.

Ich begleitete Suki dann zur Polizeistation um den Diebstahl zu melden. Vielleicht, wenn sie ein Dokument über die Anzeige von der Laotischen Polizei erhält, kann sie Ersatzanspruch bei Ihrer Versicherung stellen. Ein Versuch war es zumindest wert. Und diese Aktion hat sich als überaus interessant und chaotisch dargestellt. Ein komplettes Polizeirevier haben wir in Aufruhr versetzt und niemand wusste wirklich was zu tun war. Mit online-Übersetzern, Pantomime und was weiß ich, versuchten wir den Behörden klar zu machen was geschehen ist und was wir wollen. Total unkoordiniert, unprofessionell und verwirrend war es. Aber deswegen auch interessant. Irgendwann konnten sie einen Chinesen im Ort finden, der als Übersetzer ins Polizeirevier kam. Und dann fing das ganze Gezeter erst richtig an. Nein, sie können keine Anzeige stellen, wenn nur Geld fehlt. Würde ein Gegenstand mit dem Geld fehlen, dann könnten sie. Aber der Geldbeutel war ja noch da. Und ein Dokument ausstellen, dass wir den Diebstahl gemeldet haben war dann auch nicht drin. Auch auf meine – gut deutsche – Anfrage ob sie uns wenigstens ein Dokument aushändigen könnten, welches enthält dass sie uns aus gewissen Gründen KEIN Dokument zur Meldung des Diebstahls aushändigen können, traf lediglich auf fragende Augen und Verständnislosigkeit. Aber wie gesagt, ein Versuch war es wert. Irgendwann meinte eine Personalbeamtin, unter der Hand, das wir in die nächste Polizeistation fahren und da unsere Geschichte – leicht angepasst – nochmals formulieren und um ein Dokument bitten. Was will man auch erwarten im sozialistischen Einparteiensystem der demokratischen Volksrepublik Laos…

Doch die Zeit blieb uns visumstechnisch auch nicht und so entschieden wir uns dagegen. Es war ja schließlich „nur“ Geld. Wir genossen unser Holzbungalow in einem kleinen paradiesischen Garten inmitten der Stadt. Wir schlenderten durch den Ort, kauften noch die letzten Dinge aus Laos und besorgten unser Busticket nach Vietnam.

 

Nun steht also das nächste Land bereits vor der Tür. Nach drei Ländern in drei Monaten, bin ich froh das Tempo in Vietnam wieder etwas drosseln zu können. Denn hier habe ein Dreimonats-visum erhalten. Zum Glück.

 

Dann melde ich mich wieder aus Vietnam und wünsche euch allen eine gute Zeit. Passt auf euch auf und lasst es euch gut gehen. Bis bald meine Lieben, euer Schilli.


Funfacts

- Unser Lieblingsrestaurant in Don Det war nicht nur gut situiert und hatte eine sehr angenehme Atmosphäre, sondern vor allem großartige Menschen die dort arbeiteten. Zwei Slowenen, Villiam und Andrea arbeiten hier bereits seit vielen Jahren, als das Restaurant nur eine kleine Holzhütte war und helfen der lokalen Familie hier ihr Geschäft aufzubauen. Die beiden waren so hilfreich und herzlich, da war es uns auch egal, dass die Preise Standard und nicht günstig waren.

- Auf einer großen Wasserfläche im Mekong kippte ein französisches Pärchen mit ihrem Kajak um, gerade als die Dame ein Foto mit ihrem Handy machen wollte. Heldenhaft mit nahezu jedimäßigen Reflexen konnte sie es jedoch über Wasser halten. Obwohl viele Boote in der Nähe waren, waren Suki und ich die einzigen, die zur Hilfe eilten. Wir packten ihre Sachen in unseren wasserdichten Beutel, und zogen die beiden, die sich an einem Seil unseres Kajaks festhielten zum Ufer. Ein Tourguide barg das Boot, welches ein enormes Leck hatte und brachte es zum Ufer. Dann galt es für uns in starken Zügen mit der Gruppe wieder aufzuschließen. Das Handy der Französin war übrigens im Nachhinein voll funktionsfähig.

- Während Suki krank war, habe ich mich mit den Immigrationsbehörden von Hong Kong auseinander gesetzt. Ich werde versuchen ein Jahresvisum mit Arbeitserlaubnis zu bekommen. Ein Work & Travel Visum, wie es auch Australien anbietet. Jedoch werden hier nur 300 pro Jahr vergeben. Mal sehen und Daumen drücken.

- Unser zweites Stammlokal auf Don Det, hier holten wir regelmäßig unsere Fruchtshakes, hatte enorme Probleme unsere Rechnung ordentlich fertig zu machen. Ganze zwei Mal haben wir darauf hingewiesen, dass sie uns zu wenig berechneten. Als es dann das Dritte Mal passierte, haben wir dann nichts mehr gesagt…

- Savannaketh wird nachts zur Stadt der Hunde. Die Hunde hier sind sehr territorial, aggressiv und an jeder Straßenecke gibt es 2-5 davon. Ungemütlich…richtig ungemütlich.


Danke auch an Suki fuer ein paar der Bilder!


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Kommentare: 1
  • #1

    Reza from iran! (Dienstag, 06 März 2018 16:55)

    Hi schilli, how are you
    I saw your website.. its good that you decided to share your experiences with others about your trips. Hope you find whatever you look for during and art the end of your long journey!
    Best wishes