#42 | 5.545m | 487. Reisetag

Unglaublich! Unfassbar! Unendlich glücklich! Ich bin überwältigt und wahnsinnig dankbar für die großzügige Unterstützung die ich von einigen von euch zu meinem Geburtstagsprojekt erhalten habe. Um den Traum vom Geburtstag am Everest ermöglichen zu können, hatte ich in dem kleinen Artikel P #4 | Geburtstag am Mt. Everest um eure Unterstützung gebeten. Und es kamen tatsächlich 58% des erforderlichen Betrages zusammen. Herzlichen Dank für all die tollen digitalen Geburtstagsgeschenke. Ohne euch wäre jedes einzelne der folgenden Erlebnisse nicht möglich gewesen. Das beste Geburtstagsgeschenk ever!!!


Heute drehe ich den Spieß einmal um. Wie bereits im Reisebericht zur Annapurna Wanderung gesagt, ist es unmöglich für mich die Erlebnisse und Ausblicke einer Wanderung durch das Himalaya in Worte zu fassen. Und auch die Bilder und Videos können nur einen kleinen Einblick geben, wie schön und beeindruckend die Zeit im Dach der Welt für mich war. Aus diesem Grund werde ich auch lediglich ein paar wenige Anekdoten beschreiben können. Um die tollen Spender bereits unterwegs auf dem Laufenden zu halten und als kleines Dankeschön, habe ich versucht sie immer wieder über meinen Weg zu informieren. Mit Bildern und auch ein paar Videos. Diese möchte ich nun auch allen zukommen lassen. So starte ich mit einem Zusammenschnitt der Videos, bei dem ihr bereits die meisten generellen Informationen und Panoramen zu sehen bekommt. Danach folgen ein paar Geschichten und Bilder. Viel Spaß dabei!


Funfacts

- Die Jeepfahrt nach Salleri begann um 4:00 Uhr morgens. Ich quälte mich aus dem Bett um dann nach 30 Minuten Fahrt ganze zwei Stunden auf weitere Fahrgäste (Nepalis) zu warten. Nach 13 Stunden Fahrt, teilweise mit zwölf Personen im Neunsitzer, kam ich dann endlich an.- Im Jeep lernte ich Tagering Sherpa (25 Jahre) und seine kleine Schwester kennen. Sie luden mich zum Abendessen zu ihrer Tante ein. Am nächsten Morgen müssen sie noch 3 weitere Stunden zu ihrem Haus wandern. Ich verbrachte die Nacht dort und wurde außerordentlich gastfreundlich verpflegt und behandelt. Sehr leckeres traditionelles Essen wurde vor meinen Augen zubereitet. Etwas peinlich war es mir dann, als ich meine Powerbank laden wollte und im kompletten Haus einen Stromausfall verursachte. Lange debattierte ich mit Tagering über Religionen und Buddhismus. Er ist 9 Monate im Jahr im Kloster und studiert die restlichen 3 Monate Tourismus in Kathmandu. Die Sherpa-Familie ist großartig und verabschiedete mich mit Glückwünschen, Segnungen und buddhistischen Gebetsschals.

- Die Sherpas und die Tibeter schwören bei großen Höhen auf die Wirkung von einem Spezialgebräu. Tee mit Milch, einen ganzen Haufen Salz und ein großer Löffel Butter.

- Auf dem Weg nach Lukla begleiteten mich zwei kleine Jungs. Sie waren auf dem Weg vom Fußball spielen zurück zu ihrem Dorf. Wenn sie groß sind wollen sie sich ein deutsches Fahrrad kaufen und sie finden meinen Bart „handsome“.


- Ich war im Beastmode unterwegs. Viel bergauf und Bergab bis nach Lukla. Bei den langen, sehr anstrengenden und teilweise auch regnerischen Wandertagen war der Schlaf lang und ausgezeichnet.

- Unterwegs lernte ich eine junge Italienische Familie auf dem Weg zum Base Camp kennen. Der kleine Sohn ist 6 Jahre alt und ein Kämpfer!

- 20 Minuten vor Nareks geplanter Ankunft war ich in Lukla am Flughafen. Meine Mission war geschafft. 2 Tage später flog dann Narek ein. Sein Flug wurde doppelt eingestellt, da das Wetter nicht mitspielte.

- Unter Holzverschlägen, abgedeckt mit Planen, findet man in Lukla ein kleines Casino, in welchem die Männer traditionelle Nepalesische Spiele spielen um ihr Glück herauszuvordern.


- Nach ca. neun Monaten traf ich Narek wieder. Hurra! Ein großartiger Kerl!

- Auf dem Hauptwanderweg war im Vergleich zum Annapurna Rundweg natürlich die Hölle los. Die Hauptsaison auf einem der beliebtesten Wanderwege der Welt. Ca. 100.000 Menschen laufen diesen im Jahr. 10.000-20.000 davon im Oktober.

- Die lokalen Kinder waren ganz großes Entertainment für uns. Sie liebten es mit uns zu sprechen und zu spielen. Besonders wenn wir sie mit „Bruder“ oder „Schwester“ auf Shepra-Sprache ansprachen.

- Dieses Mal war mein Timing eher schlecht. Naja eigentlich nicht. Aber nur ein paar Tage bevor wir loszogen hat die Regionale Regierung der Khumbu Region entschlossen die Regularien und Genehmigungen für ausländische Wanderer zu ändern. So verlor die Genehmigung, die ich bei der nationalen Kommission gekauft hatte, ihre Wirkung und wir mussten vor Ort neue Genehmigungen holen. Das ganze ist frisch und auch nicht unbedingt legal. Die Nationale Regierung ist mit der Regionalen Regierung im Klinch und wir sind die leittragenden in dem wir doppelt bezahlen müssen. Aber halb so schlimm. Zurück in Kathmandu habe ich Terz bei der nationalen Regierungsbehörde gemacht und mein Geld zurück erhalten.


- Es wird fleißig kontrolliert. Um Zugang zum Nationalpark zu erhalten standen wir an zwei Checkpoints jeweils 45 Minuten an um unsere Passierscheine vorzuzeigen und die Stempel zu erhalten.

- Nachdem ich die ersten Tage alleine viel auf und ab marschiert bin, standen dann endlich die heftigen Aufstiege in Richtung Everest bevor. Mit ordentlichem Tempo und stetigen, kraftvollen Tritten schoben wir uns und unser Gepäck ca. 11kg + Mittagessen für 17 Tage die Berge hinauf.

- Hier im Berg ist die ganze Welt vertreten: Südafrika, Israel, Spanien…..alle einfach! Aber wie so oft: über 2.000m sind wir alle gleich und es sind fast ausschließlich großartige und liebe Menschen anzutreffen.

- Aus meinen Berichten über die Arabischen Emirate konnte man schon gut herauslesen wie großzügig und unterhaltsam Narek ist. Da hat sich auch nichts mehr daran geändert. Stets schob er meinen Geburtstag vor um kleinen Luxus für uns zu besorgen. So zum Beispiel Schoko-Karotten-Kuchen in der Hauptstadt der Region und Knotenpunkt diverser Wanderrouten: Namche Bazaar.


- Narek kam mit der Sprache und den Ortsnamen hier in Nepal noch nicht so klar, was enorm witzig war. Stets vertauschte er Worte oder erfand neue. Namche wurde zu „Chichenitza“ und „peri betona“ (Auf Wiedersehen) zu „gut“.

- Als wir den ersten Aussichtspunkt zum Everest erreichten, sahen wir einem Päarchen zu wie sie eine halbe Stunde versuchten coole Yoga-Posen an einem fotogenen Ort zu schießen. Stets machte der junge Herr etwas falsch oder die Yoga-Dame konnte eine Stellung nicht lange genug halten. Nachdem sie fertig waren, kamen wir dazu und ich bat Narek ein Foto von mir in Yoga-Stellung zu schießen.

- Ama Dablam ist einer der schönsten Berge überhaupt!

- Adam aus London begleitete uns einen Tag lang und kehrte dann aber wieder um um sich zu akklimatisieren. Er brachte uns zum Dorf Khumjung oberhalb von Namche. Eines der schönsten Ort der Region. Hier herrscht authentizität und es existiert ein Leben abseits vom

Tourismus. Bei einer Familie mit Gästezimmern kamen wir unter. Ein großer Spaß. Die Familie lachte mit uns / uns aus, als wir die Eimer-Dusche nutzen oder unsere Wäsche wuschen. Natürlich haben wir unser Nichtkönnen mit großen Gesten, Worten und Ausrufen ausgiebig selbst kommentiert. Die Familie war einfach spitze. Es gab brutal gutes Hausgemachtes Essen und die komplette Familie schaute Narek und mir beim Kartenspielen oder Schachspielen zu. Ich habe einen Armenier im Schach geschlagen!!! Hier war deutlich weniger los und wir genossen die Ruhe um mit dem zweimonatigen Kuh-Kalb zu spielen. Bei Abreise teilte uns die Hausdame mit, dass sie bereits ihre Schwester ein paar Orte weiter informiert hat, dass wir kommen. Natürlich gratis.


- Nun befanden wir uns auf dem Weg Richtung Gokyo. Abseits des vielbewanderten Khumbu Tals zum Everest. Es war deutlich weniger los und nach der ersten Nacht auf 4000m wurde es auch langsam richtig kalt. Kalt aber klar. Wir hatten großartiges Wetter. Auch die Schwester im zweiten Hotel war angetan von uns beiden Vollidioten und sorgte für gute und kostenfreie Unterkunft für uns in zwei kommenden Ortschaften.

- An einem Ort angekommen kauften wir uns 200g Yak-Käse und verspeisten diese genüsslich auf dem Weg an einem Felsen sitzend und den eintreffenden Wanderen ins Gesicht grinsend. Wir erzählten jedem Wanderer dass es nur noch 4km/+-1 Stunde sind. In der Tat waren

es aber nur 70m und die Enttäuschung gefolgt von Erlösung anzusehen hat uns mega Spaß gemacht. Zudem ist Yak Käse vorzüglich. Wobei, es ist Nak-Käse. Das Weibchen der Yaks wird Nak genannt.

- An dem zweiten von Gokyos fünf Seen haben wir unter dem Staunen von ein paar Wanderern ein Bad genommen. Kalt und schön. Erst ein paar Tage später bekamen wir ein Schild zu sehen, welches das Baden in den Seen verbietet. Es seien heilige Seen. Das wussten wir

leider nicht. Hätten wir auch sonst gelassen. Lustig war es dennoch.

- Von Gokyo wanderten wir zum fünften See. 3-4 Stunden waren veranschlagt. Wir schafften es in 1,5! Ein cooler Ort. Nichts zwischen uns und dem Everest als ein Gletscher. Auf dem See versuchte ich auf einer Halbinsel noch einen großen Felsen zu erklimmen, leider ohne

Erfolg. Dafür hat Narek 10 Honk Kong Dollar gefunden. Dann ging es hurtig zurück denn wir wollten noch einen Gipfel am heutigen Tage mitnehmen.


- Da Narek sich nach dem 5. See nicht so gut fühlte (Anzeichen von Höhenkrankheit), machte ich mich mit unserer neuen Freundin Faith alleine auf zum Gipfel des Gokyo Ri (5.365m). Faith heißt eigentlich Fatima und ist halb Saudi und halb Philipina. Sie reist seit ein paar Monaten umher und war eine großartige Begleitung. Einige witzige Fotoshooting haben wir abgehalten. Ich freue mich darauf sie in Manila wieder zu treffen. Zurück in Gokyo war Narek bereits zum nächsten Dorf gewandert. Ein Sherpa hat mir seine Nachricht ausgerichtet. Da Faith nun jedoch auch mit der Höhe zu kämpfen hatte, musste ich mich entscheiden. Narek folgen oder Faith unterstützen und am nächsten Tag gemeinsam zu Narek aufzuschließen…

- Da Faith auch mit dem Gedanken spielte die Berge komplett abzusteigen, brach ich alleine auf. Ich wagte den Weg durch den dichten Nebel über den Gletscher. Eine krasse Landschaft, sehr kalt und schwierig zu gehen. Ein echtes Abenteuer so komplett auf mich alleine gestellt. Drei Mal verlief der Weg im Nichts. Mörderische Gletscherspalten oder Steinfelder, die ich mich nicht traute auf oder abzusteigen. Ich fand aber letztlich einen guten Weg für mich und hörte nach ein paar Stunden auf der anderen Seite des Gletschers Menschen rufen. Ich ging davon aus, dass Narek mir Zeichen geben wollte und antwortete. Tatsächlich hatte Narek einen Kanadier und zwei Chinesinnen zusammen gefunden, die von einem Hügel am Rand des Gletschers nach mir ausschau hielten. Es klarte etwas auf und sie sahen mich. Sie waren weit entfernt aber mein Tanzen und Winken war wohl zu erkennen. Nach ein paar Minuten kam mir dann Narek entgegen und wir

waren wieder vereint.

- In Tharnag, einem Ort unterhalb des Cho La Passes, legten wir einen Resttag ein um auf Zeichen von Faith zu hören. Wir kommunizierten über die Telefone der Teehäuser und bekamen auch schließlich ihre Absage. Sie schafft es nicht und muss absteigen. Abstiege und Notfälle aufgrund Höhenkrankheit sind nicht selten. 30-40 Helikopter sahen wir täglich hin und herfliegen und lt. Aussage eines Sherpas sind +85% davon Evakuierungsflüge.

- Als wir nahe des Cho La Pass (5.420m) entdeckten wir, dass gerade zwei größere Wandergruppen den steilen Aufstieg über das Geröllfeld hinauf zum Pass gestartet hatten. Wir entschlossen uns unten zu pausieren und die Gruppen erst einmal passieren zu lassen. Wir sangen, tauschten Essen mit Sherpas aus und unterhielten Wanderer, die in die Entgegengesetzte Richtung liefen. Nach 2 Stunden wagten wir dann auch den Aufstieg und hatten es mal wieder in Rekordtempo geschafft. Es war sehr abenteuerlich und teilweise war klettern angesagt.


- Auf der anderen Seite trafen wir auf einen waschechten Eisgletscher der sich von einem Gipfel hinab ins Tal frisst. Viel Spaß hatten wir mit dem Schnee und dem ca. 10-15m dicken Eisfeld. Enorm schön auch, wie das Eis gigantische Felsen umherträgt.

- An einer Stelle nahmen wir eine falsche Abzweigung. Der Weg hörte auf und wir standen vor der Entscheidung umzukehren oder uns ein steiles Geröllfeld hinab zu wagen um auf den korrekten Trail zu kommen. So stürzten sich Narek und ich hinab. Hinterher betrachtet war es super gefährlich. Es war durchaus sehr anspruchsvoll und teilweise traten wir krasse Gerölllawinen (cool, ein Wort mit 3 „L“ ) los.

- In einer Hütte trafen wir eine Gruppe Isralischer Mädels wieder, die wir bereits auf dem Weg nach Namche kennen lernen durften. Auch ein holländische Familie und ein 72 jähriger US-Amerikaner, der bereits vor 35 Jahren hier eine Tour gemacht hat, bekamen wir wieder zu einem Gespräch. Wir sind nun wieder auf der beliebteren Route in Richtung Everest unterwegs.

- In der Lodge in Dukla war jedoch kaum etwas los. Zwei Katalanen, ein Päarchen aus den USA, ein verrückter Italiener, ein stummes französisches Ehepaar und wir waren die einzigen Gäste. Dazu ein paar Nepalesen. Ensu Rai, der übrigens auch Konzertveranstalter in großen Höhen - bis 6.800m - ist, hatte eine Gitarre dabei und wir hatten eine kleine Party in der Lodge. Die Gastgeber spendierten Popcorn und warmen Mangosaft.


- In Lobuche wurde es dann richtig eng. Es ist ein Dorf welches nur aus Gasthäusern besteht und es war proppevoll. Sam, ein Parkranger aus Washington State, USA, bot uns an eines seiner vorreservierten Zimmer zu überlassen, doch wir hatten noch Glück und fanden ein Zimmer. Mit Sam und Amy (Freundin), dem 72 jährigen Amerikaner sowie Tony (AUS) spielten wir Karten und „Psychologe“.

- Die Festsaison, wie bereits hier beschrieben, war noch immer am Laufen. Hier im Ort tanzten und sangen die Nepalis bis 2:00 Uhr in der Frühe. Und das bei -15°C Außentemperatur. Uncool wenn man früh raus will um zum letzten Ort Gorak Shep zu wandern. Ein Freund aus Jordanien begleitete uns zuerst, musste dann aber etwas Tempo rausnehmen. Narek und ich sind top im Training.

- Am Morgen meines Geburtstages war es -7°C als wir uns auf den Weg zum Gipfel des Kallar Patthar machten. Pablo, 65 Jahre aus Colorado (USA), der übrigens so witziges Countryboy-Englisch sprach, hörte das wir Whisky dabei haben und schloss sich uns prompt an. Ein lustiger Zeitgenossen für ein paar Stunden. So feierte ich meinen Geburtstag auf 5.545m in guter Gesellschaft. Obwohl ich natürlich viele von euch sehr gerne an meiner Seite gehabt hätte.

– In vollem Tempo ging es nach der Geburtstagzeremonie auf dem Gipfel wieder hinab. Wir hatten nur 2,5 Tage Zeit um Lukla zu erreichen. Dort hatten wir ein Flieger bestellt, der uns nach Kathmandu bringen soll. Narek muss schnell wieder zurück nach Abu Dhabi zur Arbeit und ich habe meinen Flug nach Myanmar bereits gebucht. Wir hielten nur kurz in Gorak Shep zum Geburtstagsessen (Hühnersteak), ein weiteres Geschenk von Narek und begonnen dann den Abstieg. Wobei es sehr anstrengend immer wieder auf und ab ging.


- In Dukla hielten wir bei der Lodge für einen Tee und die bekannten Gastwirte schenkten uns Schokodonuts. Das dicke Kind, mit dem wir uns bereits beim Aufstieg angefreundet hatten, war sichtlich betrübt dass wir wieder aufbrechen mussten. An jenem Tag wanderten wir bis in die Dunkelheit. Mit Stirnlampen kämpften wir uns an steilen Felskanten vorbei.

- Beim einem Stop lud uns die hübsche Wirtstochter Phura zu einem Volkstanzabend ein. Sichtlich ein für Touristen installiertes Event, jedoch waren neben uns nur ein weiterer Amerikaner am Start und die Stimmung war sehr familiär. Wir sahen traditionelle Sherpatänze und waren uns auch nicht zu eitel es selbst zu versuchen. Das ganze mutierte zu einer Art generationsübergreifende Diskothek und wir wurde mit hausgemachten Schnaps und traditionellen Kostümen ausreichend versorgt. Die kleine Spende, um welche sie danach natürlich obligatorisch baten, war es auf jeden Fall wert!

– In Rekordtempo, sogar früher als gedacht, erreichten wir Lukla. Und da das Glück uns wohlgesonnen war, bekamen wir auch direkt ein Flieger nach Kathmandu. Ein Tag früher als geplant! Der Start von diesem kleinen Flughafen ist wahrlich etwas besonderes und ich hatte den besten Sitzplatz im ganzen Flieger. Direktsicht auf die Piloten und der Frontscheibe.

– In Kathmandu trafen wir uns nochmals mit den Hebräern und ließen bei Tanz und Livemusik die Korken knallen. Was ein unglaubliches Erlebnis und ich bin so unglaublich glücklich, mit Narek einen total tollen Freund gefunden zu haben. Keine einzige Sekunde Langeweile und stets vollstes gegenseitiges Vertrauen und Verständnis zeichnen die vergangenen 22 Tage aus!

– Durch den gewonnen Tag konnten wir noch ein weiteres Postkartenmotiv Kathmandus abwandern. Den Monkey Tempel. Von hier hat mein eine gute Sicht über die Stadt. Besonders überrascht hat mich jedoch Folgendes: Auf dem Weg habe ich den Service eines am Straßenrand, mit einer Waage, sitzendes Mannes wahrgenommen. Seine Waage zeigt 86,7kg. Mit 124kg bin ich in Deutschland gestartet. Die Mathematik überlasse ich euch…



Danke auch an Narek für ein paar der Bilder!


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