#33 | Happy Birthday, liebe Reise | 364. Reisetag

Wow, nun ist es doch schon über ein Jahr her seit ich meine persönliche Komfortzone in Deutschland verließ um mich auf den ungewissen Weg in Richtung Osten zu machen. Meine Idee war es den asiatischen Kontinent etwas zu erforschen und soweit bin ich diesem auch treu geblieben. Ich bin zwar weit langsamer unterwegs als zu Beginn erwartet, doch ich finde ich habe genau

das Richtige Tempo. Wer mich kennt weiß, dass ich mein Leben soweit ganz gut im Griff habe und stets Überblick über meine Angelegenheiten behalte. So habe ich auch ein ganz gutes System für meine Buchhaltung entwickelt und habe sie regelmäßig, fast täglich, mit Informationen gefüttert. Ein paar interessante Fakten die sich daraus ergeben habe ich für mich und euch versucht etwas zu veranschaulichen. Sollten Fragen auftauchen, einfach durchrufen. Ich freue sehr auf meinen weiteren Weg, wo immer dieser mich auch hinführen wird. Es werden sicher unzählige Abenteuer, Menschen und Geschichten auf mich warten. Ich werde euch weiterhin hier stets davon berichten und auf dem Laufenden halten.

Der heilige See in Pushkar

Per Zug sollte es nun für mich weiter gehen. Nach diversen Versuchen konnte ich lediglich ein RAC Ticket für die 21 Stunden andauernde Fahrt ergattern. RAC steht für „Reservation Against Cancelation“ und bedeutet im Endeffekt, dass ein Sitzplatz an zwei Personen gebucht wurde. Im Klartext darf ich mir also meinen Sitzplatz mit einem Fremden teilen. Über 21 Stunden hinweg. Das kann ja was werden. Ich bestieg also den Zug und war für die erste Stunde noch alleine, dann gesellte sich ein Inder zu mir, dessen Name mir leider entfallen ist. Diese Indischen Namen sind aber auch so schwer zu merken. Auf jeden Fall kamen wir ganz miteinander aus und wir verbrachten die kommenden Stunden miteinander… jeder auf einer Hälfte des Sitzplatzes. Nach ca. 13 Stunden, des Nachts, verließ einer der Gäste den Zug und der Schaffner bestätigte uns, dass das Bett erst einmal frei bleiben wird. So konnten wir uns schließlich aufteilen und jeder von hatte seine eigene kleine Nische. Manchmal sind es die einfachsten Dinge im Leben die einen immens glücklich machen können.

Nach ein paar Stunden Schlaf erwachte ich, da draußen ein großes Unwetter tobte. Blitz und Donner hüllten den Zug ein und er Regen trommelte auf das Dach. Leider war dieses Abteil nicht ganz wasserdicht und so herrschte kurz Aufregung im Waggon bis alle ihre Sachen in möglichst trockene Ecken verfrachtet hatten und sich zwischen den Regentropfen, die von der Decke und den Fenstern hineindrangen wieder schlafen legten. Was eine aufregende Zugfahrt! Ich war dann letztlich sehr froh als wir schließlich in Ajmer ankamen. Nach einer kurzen Wanderung durch die Kleinstadt zum Busbahnhof nahm ich schließlich den Bus in das nahe gelegene, kleine Dorf Pushkar. Der Legende nach soll der Gott Brahma hier einen Dämonen mit einer Waffe aus Lotusblumen niedergestreckt haben. Dabei entstand eines der heiligsten Gewässer Indiens. Der Pushkar-See. Rund um den See wurden im Laufe der Jahrhunderte viele Tempel und Paläste errichtet. Rings herum wurden Uferbefestigungen, sogenannte Ghats zu rituellen Waschungen und Gebeten eingerichtet. Es gibt keine einzige Stelle mehr, an denen der natürliche Uferverlauf zu erkennen wäre. Zudem wurde hier ein Teil der Asche Mahatma Gandhis verstreut. Es ist also eine DER Pilgerstädten für gläubige Hindus und damit auch Touristen.

Ich machte es mir in einem Hostel gemütlich. Wie der Zufall so wollte blieb ich über ein paar Tage hinweg der einzige Gast. Es ist Nebensaison in Rajasthan. Die Hitze und der eintreffende Monsun hält die Leute fern. Doch für mich war es nur gut so. Ich genoss die Ruhe, brachte mein Equipment auf Vordermann und arbeitete weiter daran mit meinen Reiseberichten „aufzuholen“. Es waren ein paar sehr gemütliche Tage, die ich mit den Schildkröten im Garten verbringen durfte. Ab und an gönnte ich mir einen Snack in dem Dachrestaurant des Hostels und konnte sehr gut entspannen. Natürlich spazierte ich auch kreuz und quer durch die Kleinstadt und ließ mich von der ruhigen, spirituellen Atmosphäre (Nebensaison) einhüllen.


Nach ein paar Tagen sehnte ich mich jedoch wieder nach etwas Gesellschaft und so wechselte ich schlichtweg die Unterkunft. Ein relativ neues Hostel „Pappi Chulo“ wurde mir schon mehrfach auf meiner Reise empfohlen und hier waren zumindest auch jetzt in paar weitere Gäste untergebracht. Jeden zweiten Abend kam ein nackter Baba zu Besuch. Ich hatte ja bereits über die Funktion der Babas in einem vorherigen Reisebericht erklärt. Dieser hier dient als spiritueller Begleiter und – wohl seine Hauptfunktion – Drogendealer. Er lebt ohne Kleidung und Besitz. Dieser Baba war geschätzte 60+ Jahre alt. So wandert er von Tür zu Tür und lebt von Spenden. Dafür teilt er seine bewusstseinserweiternden Kräuter. Wie der Brauch es so möchte werden diverse Cannabisprodukte durch das konische Holzrohr in Gesellschaft geraucht. Der Hindu-Gott Lord Shiva wird gerne mit diesem Utensil rauchend dargestellt. Wer mich kennt weiß, dass ich mich nicht sonderlich zu dieser Art von Drogen hingezogen fühle, es war jedoch ein beeindruckendes Erlebnis mit den Damen und Herren im Kreis zu sitzen und das Ritual zu verfolgen.

In diesem Hostel lernte ich dann Jil und Max aus Deutschland kennen. Gemeinsam spielten wir im Hostelgarten Federball oder Volleyball und entschlossen uns spontan bei einem Abendessen am nächsten Morgen früh zu einer Wanderung aufzubrechen. Die Hitze tagsüber lässt einem keine große Chance über den Tag hinweg viel unterwegs zu sein. So standen wir mit der Sonne auf und suchten uns unseren Weg durch das Dorf und die Bauernhöfe zu einem prächtigen Hügel, der sich wie ein Dinosaurierrücken – einem Kamm – neben der Kleinstadt wölbt. Querfeldein – es gab natürlich keinen Weg – erreichten wir den Hügel und wir starteten mit der Kletterei. Über Felsen ging es den Kamm bis zum Zenit hinauf. Teilweise etwas anspruchsvoll doch stets spaßig. Nach circa einer Stunde hatten wir bereits unser Ziel erreicht und erfreuten uns über die Aussicht von hier oben. Und schließlich, als Jil und Max wieder weiter reisten, machte ich mich auch auf zum nächsten Ziel.

Die brachiale Burg und die blaue Stadt

Der Zug brachte mich in ein paar wenigen Stunden nach Jodhpur. Hier liegt nicht nur Asiens größter Militärflughafen sondern auch eine von Indiens vielen Millionenstädten. Das Postkartenmotiv Jodhpurs, die mächtige Meherangarh Festung, thront auf einem gigantischen Felsen über der Stadt und begrüßte mich wundervoll beleuchtet in der Abenddämmerung. Ich fuhr mit einer Auto-Riskhaw zu meinem Hostel, wunderte mich nicht dass auch hier recht wenig los war und machte mir einen gemütlichen Abend mit den drei jungen Hostelbesitzern. An meinem ersten vollen Tag in dieser neuen Umgebung machte ich das, was ich immer zuerst mache; planlos durch die Stadt schlendern. Mit der Umgebung vertraut werden und die Atmosphäre der Menschen, Tiere (gehören in Indien genauso dazu), Architektur und mir selbst bewusst werden. Im Stadtzentrum an der Turmuhr, dem Stadtzentrum mit großem Markplatz angekommen, sprach mich ein Inder an. Natürlich sprachen mich Duzende an, aber dieser hier scheinte mir nichts andrehen zu wollen und war sehr respektvoll und freundlich. Ich entschloss mich also auf ein Gespräch einzulassen. Und in der Tat, er half mir ein gutes und günstiges regionales Restaurant zu finden und aus Eigeninitiative lud ich ihn zu einem Lassi (lokales Buttermilchgetränk) ein. Er lehrte mich viel über die Stadt, die Geschichte Rajasthans und gab mir Tipps.

Am nächsten Tag kamen acht Volontäre aus der nahe gelegenen Stadt Jaipur für ein Wochenendtrip nach Jodhpur. Sie arbeiten für eine der unzähligen Organisationen und kommen aus aller Welt. Detailliert konnte ich mich mit ihnen austauschen und bin immer noch schockiert und betrübt in welchem Maße Unfug mit den Hilfsorganisationen getrieben wird. Natürlich kann man nicht alle Organisationen über einen Kamm scheren, aber die Volontäre bezahlen oft tausende von Euro und reisen mit großen Erwartungen und dem Gefühl einen echten positiven Einfluss zu haben an. Was sich nach einer Weile leider nicht erfüllt. Und dass Geld fließt natürlich durch viele Hände und landet nicht immer dort, wo es gebraucht wird. Es handelt sich um einen wahren Volontär-Tourismus, der leider mehr Business als tatsächliche Entwicklungshilfe bietet. In Nepal geht es sogar soweit, dass Kinder Ihrer Familien entzogen werden um die unzähligen Waisenhäuser, die bereitwillig von zahlenden Volontären besucht werden, mit „Nachschub“ zu versorgen. Aber wie gesagt, man kann nicht alle Organisationen über einen Kamm scheren. Es gilt sich detailliert und reflektiert im Vorfeld über den Einsatz, die Wirkung und die Organisation selbst zu informieren. Ich selbst hatte zweimal versucht, direkt vor Ort, einer der hiesigen NGOs beizutreten um einen Beitrag leisten zu können. Beide Male wurde ich mit der Begründung dass ich einen horrenden Betrag zahlen müsste, bzw. zahlwillige Volontäre aus dem Ausland bereits in Wartehaltung sind, abgewiesen. Im Endeffekt auch okay so. Da jede Art von Volontariat (Ob in einer NGO, oder im privat/kleingeschäftlichen Rahmen von workaway.info | helpx.com o.Ä.) im Endeffekt auch einem Inder die Möglichkeit auf einen Job bzw. einer Tätigkeit verbaut. Und der hiesigen Gesellschaft bedarf es dringend nach Tätig- & Arbeitsmöglichkeiten. Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin mir sicher, dass es mannigfaltige Möglichkeiten gibt als Volontär einen positiven Einfluss zu bewirken und einen gesellschaftsfähigen Einsatz zu finden. Es ist jedoch sehr schwer diesen heraus zu filtern und man sollte nicht blauäugig einem Angebot folgen und davon ausgehen nur Gutes zu bewirken. Also nicht aufgeben: Wir, DU, kannst die Welt besser machen!

Und dann passierte es. Nach einer weiteren kleinen Solo-Tour durch die Stadt gönnte ich mir eines der berühmten Rajasthani Thalis. Eine Variation diverser Currys und Gemüse mit Reis und Chapati (Brot). In einem kleinen, klassischen Restaurant bediente mich hervorragendes Personal und das Essen war verdammt lecker. Wirklich ausgezeichnet! Doch am Abend zurück im Hostel verhießen die ersten Magengrummel nichts Gutes. Vier Monate bin ich nun durch Indien unterwegs und hatte diesbezüglich keinerlei Probleme. Ich war von Glück beseelt und wenn ich anderen Reisenden davon berichtete schüttelten sie nur ungläubig den Kopf. So langsam hoffte ich sogar vom berüchtigten „Delhi-Belly“ verschont zu bleiben. Doch zu einer wahren Indien-Erfahrung gehört das wohl einfach dazu. Und es traf mich hart. Einen kompletten Tag lag ich mit Fieber und Magenproblemen im Bett. Ein großartiger Indischer Gast versuchte mich mit Bananen und Traubenzucker über den Tag zu bringen. Erfolglos. Nicht einmal Wasser konnte ich bei mir behalten. Und das bei 40°C! Am nächsten Tag ward es nicht besser. Eine ordentliche Lebensmittelvergiftung hatte ich mir zugezogen. Ich war so dehydriert, dass ich sogar den Schritt wagte eines der hiesigen Krankenhäuser aufzusuchen um mich mit einer Infusion von einem Professionellen wieder rehydrieren zu lassen. Und glaubt mir, es kostete Kraft und Überwindung ein Krankenhaus dieser Art zu betreten. Kein Vergleich zu unseren europäischen Standards. Das Wartezimmer ist das Behandlungszimmer und hygienisch betrachtet erweckte es nicht mein Vertrauen. Aber sie machten einen guten Job und es war günstig. Natürlich gibt es in den Metropolregionen Indiens auch ausgezeichnete Ärzte und Krankenhäuser. Der Großteil der medizinischen Versorgung beläuft sich jedoch auf „Mini-Krankenhäuser“ mit ein paar wenige Räumlichkeiten, 1-2 Ärzten und 1-2 Krankenpfleger.

Nach drei Nächten durch die Hölle ging es mir wieder gemächlich besser. Die Jungs im Hostel haben mich gut unterstützt und ich war letztlich glücklich hier und jetzt meine Lebensmittelvergiftung auskurieren zu können. Nachdem ich wieder etwas fitter war, konnte ich auch vom großartigen Internet und Desktop Computer des Hostels Nutzen machen und mich um die Aktualisierung meiner Reiseberichte kümmern. Etwas später gesellte sich dann Yann (FR) zu mir. Mit ihm feierte ich auch meine Reisejubiläum mit einer großen Portion Tandoori-Hühnchen. Yann ist bereits seit mehr als zwei Jahren unterwegs und hat von einem recht harten Reisestil zu berichten. Er war viel auf eigene Faust in den Dschungeln Südostasiens unterwegs und liebt es sich in Überlebenstechniken weiter zu bilden. Meine Lebensmittelvergiftung verblasste im Nichts als er mir von seinem mehrtägigen Kampf mit Denge-Fieber im Malaysischen Urwald berichtete. Ich werde ich also nicht weiter beschweren. Yan ist auf dem Weg nach Pushkar, um sich dort ein Kamel zu kaufen. Er wird die folgenden Monate durch die Wüsten Rajasthans wandern. Rajasthan hat übrigens fast genau die Fläche von Deutschland, um euch einen Vergleich bieten zu können.

Mit Yann machte ich mich dann schließlich auch auf um die

Meherangarh Festung zu besichtigen. Der Eintritt für ausländische Touristen ist verhältnismäßig teuer, weswegen ich lange mit dem Gedanken gespielt habe, dass mir die beeindruckenden Außenfassaden und mächtigen Burgmauern ausreichen. Aber man lebt nur einmal und ich war also bereit das Geld zu investieren. Wir machten uns auf die Wanderung durch die Stadt. Ausgerechnet zur heißesten Zeit des Tages. Es war sehr fordernd. Doch auch sehr schön. Denn zufälligerweise, wir orientierten uns nur am Fort und hatten keinen genauen Plan wie wir dorthin gelangen, führte uns unser Weg durch einen Stadtteil der als „Blue City“ bekannt ist. Bereits seit hunderten von Jahren färben hier die Anwohner ihre Häuser in ein wunderschönes Himmelblau. Früher kennzeichnete diese Farbe die Zugehörigkeit zu Kaste der Brahmanen, wird heute jedoch lediglich aus Traditionsgründen weiter geführt. Auch Nicht-Brahmanen färben ihre Häuser da der Farbe auch nachgesagt wird, Stechmücken fern zu halten. Per Zufall wurden Yann und ich dann noch zum Tee eingeladen. Die Damen und Herren bereiteten gerade das Essen für eine große Hochzeit vor. Und sie haben geradezu gebeten, dass wir Fotos von ihnen schießen.


Nach einer Weile, wir schlenderten gerade durch die Außenmauern der Festung, trafen wir auf ein paar Touristen. Hier erfuhren wir, dass wir den Ticketschalter irgendwie umgangen haben und durch einen Seiteneingang versehentlich bereits im Inneren der Festung gelangt sind. Was ein glücklicher Zufall. Planlos umher zu irren kann einem manchmal sogar Geld sparen. Die 1459 erbaute Burg ist wahrlich monumental und gigantisch. Die riesigen Felsen und Mauern waren das Zuhause der Königsfamilie noch bis 1943 und der Ausblick von den Burgmauern ist wahrlich prächtig. Besonders gut gefallen haben mir jedoch die klassisch rajasthanischen Fassaden des Palastes mit unzähligen kleinen Balkonen und Schirmdächern. Natürlich alles detailliert verziert und mit viel Mühe und Know-How kunstvoll aus Sandstein, Marmor und dem natürlichen Felsen vor Ort gefertigt. Nach unserer Runde durch die Festung machten wir uns langsam auf den Rückweg. Yann ist begeisterter Kletterer und wir versuchten noch unser Glück an den steilen Felswänden des Forts, gaben aber relativ bald auf. Kurz bevor wir das Gelände dann verließen, brach der Himmel über uns ein. Der Monsun lässt grüßen. Wir fanden Unterschlupf unter einem der Tore und innerhalb ein paar Sekunden verwandelte sich die Plastersteinstraße in einen Fluss. Wir genossen es sehr hier im Trockenen die Gewalt der Natur zu spüren und nach einer Weile konnten wir unseren Marsch fortsetzen. Die komplette Stadt war unter Wasser. Knöcheltief. Das historische Kanalsystem hält den Wassermassen des Monsun nicht stand. Ein Problem das auf viele Städte des indischen Subkontinents zutrifft. Aber man gewöhnt sich daran.


Yann und ich genossen danach noch einen gemütlichen Tag mit Plaudern und Filme sehen. Als dann mein Körper wieder voll funktionstüchtig war. ging es für mich auch wieder weiter. In Richtung Osten wird mich der Zug in ein paar wenigen Stunden nach Jaipur bringen.

 

Bis dahin wünsche ich euch Zauberträume und alles Gute.

Euer Schilli


Funfacts

- In Pushkar stoppte ein Motorrad direkt neben mir. Mein Bekannter Hector (UK), den ich in Amritsar kennen lernte und gerade mit dem Bike durch Indien reist, reichte mir die Hand. Die Welt ist ein Dorf!

- Miste! Da habe ich doch mein lieb gewonnenes Reisehandtuch in Pushkar vergessen. So eine Sch****!

- Das Hostel brachte mich und die Volontäre zu einem Restaurant in Jodhpur. Punjabi Tandoori Chicken. Genau so wie in Amritsar. Ich liebe es!

- In Jodhpur befindet sich auch der gigantomanische Umaid-Bhavan-Palast. Wunderschön und rießig. Er ist eines der größten Paläste Indiens und soll auch das größte Bauwerk der Welt sein, welches sich in privater Hand befindet. Keine Ahnung. Ich habe so viele Paläste besucht, dieser hier wird mich nicht kennen lernen. Ich kann einfach nicht alles machen…

- Obwohl ich bereits eine ganze Weile in Indien bin, habe ich immer noch Probleme Indische Namen zu merken. Es ist einfach eine ganz andere Welt. Jedoch haben viele Namen eine wunderschöne Bedeutung. Ich mag das.

- Kurz vor einem Wolkenbruch erklommen wir das Wellblechdach des Hostels um eine noch bessere Aussicht auf die heranrollenden Wolken und das Meherangah Fort zu erhalten. Abenteuerlich und fantastisch!


Danke auch an Yann für ein paar der Bilder!


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