#20 | Welcome to my Country/Iran | 187. Reisetag

Nachdem mich die drei Mädels in Ankara noch mit dem traditionellen Gruß „Su gibi git, su gibi gel." (Reise so schnell und sicher wie Wasser und komme wie Wasser zurück.) verabschiedet hatten, war befand ich mich also im Fernbus, der mich in eine neue Welt entführen sollte. Der Bus gab einiges her. Geräumige Sitze mit Fußstützen und Entertainment-System (natürlich ausschließlich Türkisch). In Anbetracht der 30 Stunden Fahrtzeit habe ich mir dies gegönnt. Es war quasi das Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Wir fuhren durch den Osten der Türkei, wobei ich jedoch nicht allzu viel gesehen habe. Wir starteten in der Dämmerung und durch die verdunkelten Scheiben war also nichts mit Landschaft gucken. Den ersten Halten hatten wir bereits nach wenigen Minuten. Es gab Probleme mit den Reifen. Provisorisch wurde er wieder fahrtüchtig gemacht und erst im Iran hielten wir an einer Werkstatt. Es ging gewohnt rasant in 2-3 stündigen Etappen in Richtung Iran. Bei einem der Stopps kroch überraschenderweise eine Frau aus dem Gepäckraum! Sie hatte die Nacht schlafend auf dem Gepäck verbracht. Warum auch nicht!

Etwas enttäuscht war ich, dass wir zwar direkt am Ararat, dem höchsten Punkt der Türkei (5.137m) vorbei gefahren sind, ich den alleinstehenden Berg aber leider aufgrund der Witterung nicht sehen konnte. Die Grenzüberquerung war eine coole Erfahrung, nahm einige Zeit auf sich, war jedoch total unproblematisch. Noch nicht einmal mein Gepäck wurde kontrolliert und jeder Beamte war sehr freundlich, interessiert und hieß mich in seinem Land willkommen. „Welcome to my country/Iran“. Dies wird der häufigste Satz, den ich in den kommenden Tagen zu hören bekomme. Es ist unglaublich auf was für ein Interesse, Gastfreundschaft und Freundlichkeit ich hier treffe!

Große Flexibilität legten meine Gastgeber in Teheran an den Tag. Aufgrund der Verspätung kam ich gegen 4 Uhr morgens auf einem der Busbahnhöfe an. Ein netter Iraner, der mir schon auf der Fahrt etwas Farsi (persisch) beigebracht hatte, organisierte und verhandelte für mich noch ein Taxi, welches mich kurz vor 5 Uhr morgens bei Peyman (IRN) und Mozhde (IRN) ablieferte. Das junge Ehepaar lebt im Osten der Stadt und war für meine Zeit hier in der Hauptstadt ausgezeichnete Gastgeber. Peyman war außerdem so freundlich mir als Pate für meinen Handyvertrag und auch für eine iranische, elektronische Geldkarte zur Seite zu stehen. Ungewohnt, dass die hier für alle Dokumente auch meinen Fingerabdruck haben möchten. Aber na gut…ich habe wunderschöne Finger, die kann ich ruhig herzeigen. Nachdem ich mich etwas akklimatisiert hatte, haben wir viel Zeit mit Gesprächen verbracht. Peyman studiert Sozialwissenschaft und die beiden konnten mir sehr viel über den Iran, seine Struktur und Kultur beibringen. Ich konnte wiederum zu Europa, dem modernen Deutschland und auch zu Fragen des Nazideutschlandes Auskunft geben. Überaus spannend. Nicht zuletzt halfen mir die zwei meine grobe Route für meine persönliche Entdeckung ihres Heimatlandes festzusetzen. Ich liebe es wenn mir Einheimische ihre schönsten Orte empfehlen.

Nun gleich zu meinem Highlight der vergangenen Tage. Ich habe Cooles erlebt, aber dies ist wirklich herausragend. Ich habe noch nie so viele freundliche und interessierte Menschen getroffen. Teilweise fühle ich mich wie ein Zootier. Ich werde angesehen, Fotografiert und sogar gefüttert. Unterwegs werde ich immer wieder angesprochen und darf Fragen zu mir, meiner Herkunft, meiner Reise, meine Eindrücke vom Iran etc. beantworten. Und zwar von allen Arten von Menschen. Aktiv gehen sie mit einem Lächeln auf mich zu, bieten mir kostenlosen Rat, Güter und Essen an, behandeln mich sehr respektvoll und – meist nach einem gemeinsamen Foto – verabschieden sie sich stets mit „Welcome to my country/Iran!“. Ich habe noch nie eine so gastfreundliche Natur/Kultur erlebt. Einzigartig! Die Iraner sind sich ihres leider nicht allzu positiven Bild im Ausland, vor allem in Europa, bewusst und es erscheint mir als versteht sich jede einzelne Person die ich hier treffe als Botschafter der Völkerverständigung die ihren Auftrag sehr ernst nehmen. Und in der Tat, so ist es auch. Jeder, der auf eine Person einer anderen Kultur trifft ist Botschafter. Ich bin es und du bist es auch! Auch innerhalb Deutschlands!

Der Iran ist anders: Ja! Der Iran überrascht und ist ungewohnt: Ja! Der Iran hat immer noch einige Probleme: Ja! UND: Der Iran ist soweit ich es persönlich erlebe ein sicheres und unglaublich offenherziges Land. Soweit habe ich nur die Metropole Teheran, die natürlich etwas westlicher geprägt ist, erlebt. Klar, wenn man hier ist muss man sich etwas anpassen und die ungewohnten und teils diskriminierenden Regeln respektieren. Aber das Land ist definitiv eine Reise, ein Langzeitaufenthalt oder sogar noch mehr wert. Wenn du die Chance hast hier her zu kommen: Mach es auf jeden Fall. Lieber heute als morgen, denn erst vor kurzem hat sich das Land dem Tourismus geöffnet, vieles ist noch in seiner Reinheit erlebbar und die Menschen hier empfangen dich mit ehrlicher Freude und Interesse. Und nein, ich werde nicht von der Tourismusbehörde subventioniert (leider!), ich möchte lediglich das Bild, welches in Europa noch vom Iran gezeichnet wird etwas zurecht rücken. Natürlich darf man, wie überall, nicht naiv sein und es gibt auch hier, wie weltweit, mehr gute als kriminelle Menschen.

Das wohl interessanteste Thema, ist das Leben in einem Land, welches religiös-konservativ sein Rechtssystem nach seiner Deutung auf dem Koran aufbaut. Das islamische Gesetzt, die „Scharia“, ist Teil der Demokratie, die hier im Land laut Konstitution herrscht. Das wohl bedeutsamste Problem, das damit einhergeht ist die Ungleichheit der Geschlechter laut Gesetzt. Frauen und Männer werden in der Öffentlichkeit meist separiert. So gibt es zum Beispiel eigene Bahnwaggons für Frauen sowie ein paar nach Geschlechter getrennte Restaurants und Cafés. Frauen, aber auch Männer, müssen in der Öffentlichkeit bedeckt sein, wobei die Regeln für die Frau natürlich um einiges strenger ausfallen. Die eigenständige Religionspolizei überprüft die Einhaltung dieser Regeln. Mit ein paar Damen und Herren habe ich bereits über dieses Thema sprechen können. Und die meisten wünschen sich die Sekularität und mehr Liberalismus. Ich möchte mir für dieses Thema noch etwas mehr Zeit geben tatsächlich ernsthaft darüber zu schreiben. Es ist jedoch so, dass sich im Verhalten der Geschlechter nach meinen Beobachtungen oder mir gegenüber noch keine großen Unterschiede der Geschlechter gezeigt hat…na gut, die Mädels lächeln vielleicht etwas mehr.

Teheran

Teheran hat ungefähr so viele Einwohner wie Istanbul und ist damit natürlich auch gigantisch. Besonders bemerkenswert, in negativen Sinne, ist die krasse Luftverschmutzung die vor allem durch den Verkehr verursacht wird. Einige Menschen laufen mit Mundschutz herum und teilweise ist der Smog so dicht, dass man kaum sehen kann. Und so ein krasses Verkehrswirrwarr habe ich bisher auch noch nicht erlebt. Ein Spaziergang wird zum Abenteuer und ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich kopfschüttelnd und einem fassungslosen Lächeln das Geschehen beobachte. Eine Straßenüberquerung wird zu einem Kampf zwischen dir und den Autos. Doch nicht nur die Straßen sind außergewöhnlich für mich. Die hart arbeitenden Verkäufer die überall zu finden sind, sind der Wahnsinn. Allen möglichen Krimskrams (u.A. Unterhosen, Spielzeug, Malbücher, MP3 Player….) kannst du direkt in der Metro, auf der Autobahn, auf Wanderwegen…wirklich überall kaufen. Ständige Unterhaltung, denn sie sagen fleißig ihre Sprüchlein auf, sind jedoch nicht aufdringlich und zeigen Respekt. Wohl nicht zuletzt deswegen werden diese Verkäufer auch tatsächlich sehr gerne genutzt. Ein Mann neben mir probierte und kaufte ein paar Socken und Rasierklingen in der U-Bahn.

Objektiv gesehen ist Teheran aber leider keine allzu schöne Stadt. Durch den Smog, die reine Größe der meist noch vor der Islamischen Revolution in den späten 80er Jahren errichteten Gebäude und dem kranken Verkehr erscheint sie recht trist. Historisch & Architektonisch hat sie auch nicht allzu viel zu bieten, da sie erst relativ spät zur Hauptstadt ernannt wurde. Die Kulturellen Zentren des ehemaligen Perserreichs befinden sich weiter im Süden. Zwar versucht die Stadt durch die Errichtung von Parkanlagen und modernen Prachtbauten wie dem Azadi Tower oder die Tabiat-Brücke hier etwas entgegen zu wirken. Leider nur mit mäßigem Erfolg. Zwar hat man vom Milad Tower (>400m) eine grandiose Aussicht über die Stadt und dem Tochal-Gebirge im Hintergrund, jedoch reicht mir das nicht um die Stadt als „schön“ zu betiteln. Der Große Bazaar mit seinen in Summe über 10km langen, verwinkelten und nach Themen sortierten Einkaufsgassen und Händlern ist jedoch ein Besuch wert. Ein gigantisches Areal voller toller und günstiger Dinge.

Ich besuchte den 200 Jahre alten Königssitz, den Golestan Palast mit seinem enormen Marmor-Thron und verbrachte interessante und spannende Stunden im Museum für zeitgenössische Kunst und dem weltberühmten Nationalen Juwelen Museum, leider war natürlich das Fotografieren verboten aber es war unglaublich faszinierend, was die Könige in den vergangenen Jahrhunderten an Edelsteinen und auszgezeichneter Juwelierkunst angesammelt haben. Ich hatte das ganz besondere Glück mit Zarry (IRN) einen professionellen Tourguide als Freundin zu haben. Unter anderem gab es den größten rosa Diamanten – den „Ozean des Lichts“ – und einen Thron oder einen Globus aus hunderttausenden verschiedenen Edelsteinen zu entdecken. Ein weiteres, sehr witziges Erlebnis, war der Besuch des Restaurants „Moslem“ am großen Bazaar. Das wohl berühmteste Fast-Food Restaurant Irans. Hunderte von Menschen speisen hier in 3 Etagen zu Mittag. Die Schlange am Eingang ist ewig lang, jedoch hat Peyman die Touristenkarte beim Besitzer gespielt und wir kamen direkt rein. Ich wäre verloren gewesen. Ein einziges Tohuwabohu. Ich konnte kaum laufen und wurde von der Menschenmasse von einer Theke zur nächsten gedrückt, doch am Ende saßen wir dicht gedrängt an einem Tisch und das Essen war der Wahnsinn. Über die persische/iranische Küche gibt es einiges zu berichten! Das spare ich mir aber für einen weiteren Artikel. Bei den Funfacts findest du eines der „Highlights“.

Tochal-Gebirge

Peyman und Mozhde schlugen mir vor am Wochenende gemeinsam einen Ausflug in die Natur zu machen, der Großstadt und dem Smog zu entfliehen und da es in die Berge gehen sollte war ich natürlich sofort Begeistert. Obwohl auch hier der Winter mit Minustemperaturen herrscht, habe ich mich auf eine kleine Expedition eingelassen. Über einen Reise-Gruppe des Messengers WhatsApp habe ich Kontakt zu zwei weiteren Deutschen in Teheran geknüpft und die beiden haben sich uns prompt angeschlossen. Ben ist mit seinem Auto unterwegs von Deutschland nach Indien und Lennard fährt mit seinem nach Afrika. Sehr beeindruckend. So trafen wir uns am Morgen auch noch mit Peymans Bruder und fuhren an den Fuß des Mt. Tochal (3.933m) um den Aufstieg zu beginnen. Der Gipfel war nicht unser Ziel, dafür waren die Witterungsbedingungen für uns doch zu heftig. Durch Unmengen an Restaurants mit den dazu gehörigen Verkäufern gelangen wir durch eine Schlucht, die als Naherholungsgebiet der Metropole dient, endlich an den Aufstieg. Ab hier war dann auch weniger los.

An der letzten Möglichkeit besorgen wir uns noch kleine Steigeisen die wir uns unter die Schuhe binden konnten und ohne diese, hätten wir es auch nicht weit geschafft. Es ging durch eine wunderschöne Winterlandschaft die Felsen hoch bis auf ~3.200m. Gelegentlich durch kleine Wasserläufe, Kletterpassagen, Eisfelder und vorbei an dem ein oder anderen Wasserfall. Teilweise waren Seile in den Berg geschlagen ohne die wir Aufstieg auch so nicht geschafft hätten. Bei Minusgraden und bis zu ~100cm Schnee und Eis erreichten wir die Berghütte. Wir hatten einen wunderschönen Blick über Teheran und die Bergkette. Von hier aus ist die Luftverschmutzung in Teheran sehr gut und erschreckend zu erkennen. Doch wir hatten reine Bergluft und genossen es die „Exoten“ auf dem Berg zu sein. Jeder, egal ob Mann oder Frau wollte mit uns sprechen, ausfragen und Bilder mit uns machen. „Welcome to my country/Iran!“.

Nach einer Nacht im 40 Betten Zimmer, natürlich streng getrennt nach Geschlecht, machten wir uns nach dem Frühstück auf, noch etwas auf dem Plateau zu wandern und uns wieder an den Abstieg zu machen. Ich liebe Berge, das habe ich hier glaube ich bereits ein paar Mal erwähnt. Ich danke allen Mitwanderern für die fantastischen zwei Tage auf dem Berg. Es war meine erste Winterbergbegehung und ich habe es genossen. Aber ich habe mir bei ca. -14°C auf dem Berg auch geschworen, dass es nun schnell an der Zeit ist wieder südwärts in Richtung Sommer zu reisen.

Silvester 2016

Aktuell leben wir hier im Jahre 1395. Der Iranische Kalender sieht etwas anders aus. Das Neujahrsfest beginnt hier am 21. März und dauert auch etwas länger als bei uns. Ich jedenfalls hatte ein überragendes Neujahrsfest und ich hoffe ihr auch! Ein Schulfreund von mir studiert am Kaspischen Meer im Iran und so haben sich einige Freunde aus meiner Heimatstadt auch auf den Weg gemacht ein paar Tage im Iran zu verbringen. Dann liegt es natürlich nahe, dass wir uns alle in Teheran trafen und uns gemeinsam ins neue Jahr zu begleiten. Ich gehe stark davon aus, dass im Iran noch nie so viele Menschen aus meiner Heimatstadt gemeinsam Silvester gefeiert haben. Es war spitze! Auch haben wir Ben und Lennard dazu willkommen geheißen und das Armenische Restaurant um die Ecke hat sogar ein bisschen Feuerwerk für uns gemacht.

Leider wurde mir auf dem Weg zum Apartment meiner Freunde, ich war gerade dabei eine Nachricht auf meinem Smartphone zu tippen, jenes urplötzlich aus meinen Händen gerissen. Ein Motorradgauner hat, während ich eine Seitenstraße überquerte, danach geschnappt, gekonnt gegriffen und ist losgedüst. Es ging alles sehr fix und ich war natürlich erst einmal perplex. Kurz bevor der Biker um die Ecke bog, haben wir uns nochmal in die Augen gesehen und geprüft was gerade passiert. So eine Scheiße! Ich wurde bereits bei meiner Einreise in die Türkei von diesen Diebstählen gewarnt, aber nun hat es mich tatsächlich getroffen. Weg ist es. Mit meiner Deutschen und auch Iranischen Sim-Karte. Aber passieren kann so etwas überall…Teheran ist eben eine Großstadt wie jede andere. Ein unglücklicher letzter Tag im Jahr 2016.

Wobei ich natürlich Glück im Unglück hatte. Ich habe mein Handy nie sonderlich gemocht und es war genau aus diesem Grund sehr günstig. Witziger Weise hatte ich erst einen Tag vorher meine kompletten, emotional wertvollen Bilder auf mein Laptop überspielt. Elektronische Geräte sind hier in Teheran vergleichsweise günstig und natürlich überall zugänglich. Und ich hatte ein paar Minuten vorher einen Treffpunkt mit meinen Freunden ausgemacht und wusste ohne Navigation wie ich dort hinkomme. Und die zwei wichtigsten Dinge: Es war nur ein Handy und ist leicht zu ersetzen…mit meinem Reisepass sähe dies anders aus. Vor allem natürlich kann ich mich auch glücklich schätzen, dass es lediglich ein Diebstahl war und ich persönlich keinerlei Schäden davon getragen habe.

 

Klar ist es etwas ärgerlich, aber ich habe natürlich mit so einem Vorfall im Laufe meiner Reise gerechnet. Zum Glück habe ich mit Peyman und Mozhde zwei außerordentlich hilfsbereite (klassisch Iranisch) Freunde gefunden. Schwupps war ein neues Handy besorgt, alle wichtige Bürokratie erledigt und ich kann nun wieder voll los starten. Ich werde mit Ben und Lennard und den großen Autos in den Süden aufbrechen und ich freue mich auf ein paar großartige gemeinsame Tage mit Ihnen. Sommer: Ich komme!

 

Liebe Grüße und einen phantastischen Neujahrsstart! Schilli


Funfacts

- Im Bus in den Iran wurde ich von den reisenden Iranern vorzüglich verpflegt und das erste was einem Mitfahrenden zum Thema Deutschland einfiel: Michael Ballack!

- Die Taxifahrer am Busbahnhof sind beängstigend. Haben sich doch wortwörtlich 2 Taxifahrer um mich geprügelt!!! Ein Mitfahrer hat mir dann ein ordentliches Taxi besorgt. Achja, Jedes Auto in Teheran kann ein Taxi sein. Privatleute fahren auch gerne für Geld. Einfach winken und fragen.

- Je nach KFZ-Kennzeichen dürfen bestimmte Autos nur bestimmte Viertel der Stadt befahren…bringt leider nicht viel.

- Eines Abends habe ich mich in der Toilette in der Wohnung eingesperrt. Das Schloss ging nicht auf. Peyman befreite mich nach ein paar Minuten. Super witzige Sache! Achja…natürlich…Plumpsklo…

- Eines Morgens führten mich meine beiden Gastgeber in ein Bergdorf um eine iranische Delikatesse zu probieren. Kalleh Pacheh: Gekochte Schafszunge und –hirn, -augen und –stirn! Abgefahren aber auch lecker! Besonders Zunge und Hirn haben es mir angetan.

- Ben kennt sich richtig gut mit Fotokameras aus und spielt gerne damit rum…. Er reist mit sechs verschiedenen Kameras!

- Auf dem Berg wurde ich von einem Iraner zu einer Tour auf den nicht weit entfernten Damavand eingeladen. Der höchste Berg Irans mit 5.610m wäre schon interessant, jedoch brauche ich jetzt Sommer. Zudem sollte ich vllt. einen 4.000er als Training einschieben.


Danke auch an Peyman & Mozhde für ein paar der Bilder!


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Kommentare: 2
  • #1

    Pieter Verhoeven (Montag, 02 Januar 2017 09:33)

    Wieder eine tolle Geschichte! Hatte schon die Idee nach Iran zu gehen, jetzt mache ich das sicher. Viel spaß noch.

  • #2

    Xavier (Montag, 02 Januar 2017 11:38)

    Krasses Erlebnisse hast du :-)
    Schön!