#13 | Die Märtyrer des 15. Juli | 106. Reisetag

Ich habe Mo noch zum Flughafen Shuttle gebracht, am Morgen, um ihm zu Danken und entsprechend zu verabschieden. Ich bin so glücklich, dass ich jemanden wie ihn habe. Einen Freund, wie es nur wenige für mich auf dieser Welt gibt. In den sechs Jahren, in denen ich mein Leben fast 24/7 mit ihm geteilt habe, hatte ich nie aufgehört ihn zu lieben wie ein Bruder. Und ich hoffe, dass es bis zu meinem Lebensende so weiter geht. Danke Moritz, dass ich dich als festen Bestandteil und als Teil des Fundamentes zu einem Leben zählen darf. MoSchi für immer!

Istanbul

So war ich also wieder alleine unterwegs. Naja, als Reisender ist man niemals alleine. Und schon gar nicht in Istanbul. Istanbul ist eine der größten Städte der Welt. Ich glaube sogar gelesen zu haben, dass die Stadt auf Platz 4 der Weltrangliste liegt. Je nach Berechnungsgrundlage. 14,7 Millionen Einwohner, steht auf dem Schild am Ortseingang. Unfassbar viele auf jeden Fall. Fast dreimal so viele wie in komplett Norwegen, nur um ein Vergleich zu nennen. Und hier kommen die Touristen noch dazu. Aber viele Touristen sind nicht unterwegs. Zwar bin ich zu Beginn der Nebensaison in die Türkei eingereist, jedoch wird das Land aus aktuellen Anlässen von sehr vielen Touristen gemieden. Jeder, der auch nur entfernt von oder mit dem Tourismus lebt, beschwert sich natürlich darüber. Viele Türken wurden ihrer finanziellen Existenzgrundlage beraubt und kämpfen nun, umso mehr, ihren Lebensstandard zu halten.

Womit ich jedoch überhaupt nicht gerechnet hatte, war das mich, ein Tag nachdem Mo aufgebrochen ist, ein weiteres bekanntes Gesicht im Hotel überraschte. Daniel (D), mit ihm habe ich den Olymp in Griechenland bestiegen, kam für zwei Nächte nach Istanbul um kurz mit der Stadt zu flirten und auf seinen Flug zurück nach Hamburg zu warten. Wir erzählten uns von unseren Erlebnissen und machten uns auf Entdeckungstour durch die Metropole. Auf die einzelnen Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse mit den verschiedenen Attraktionen, die die Stadt zur modernen Weltstadt, geschichtsträchtigen und spannenden Geschichtenerzählerin und religiösem Zentrum machen, werde ich hier nicht im Detail eingehen. Aber natürlich habe ich viel Zeit damit verbracht die Stadt von allen Seiten zu erkunden, meinen Horizont durch erfahrbare Historie, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge und spannender Religionen zu erweitern.

Ich verbrachte also ein paar Nächte im Hostel, bis ich mich mit Senem (TR) traf. Senem ist in meinem Alter, Lehrerin an einer Schule der Sekundarstufe und lebt seit sechs Jahren in Istanbul. Über Couchsurfing haben wir uns kennen gelernt und sie hat mir angeboten, dass ich ein paar Nächte bei ihr wohnen kann. Couchsurfing ist, finde ich, eine großartige Gelegenheit näher in die mir fremde Kultur einzutauchen. Fern des Massentourismus und Sight-Seeings. Und wer kann da nicht besser helfen, als eine Lehrerin.

Es ist sehr spannend für mich, dieses von Krisen geplagte Land und die von Terror heimgesuchte Stadt, zu erleben. Senem selbst macht gerade sehr schwere Zeiten durch. Der Druck der Regierung auf die Lehrerschaft wächst von Tag zu Tag. Bildungspläne werden Regierungs- und teilweise auch Parteifreundlich erwartet, widerständische Lehrer werden ihrer Lizenzen entzogen und Schulleiter mit Positionen in der Partei belegt. So hat mir es Senem erzählt und ich finde es, wie sie natürlich auch, sehr kritisch. So hat ein Großteil der Pädagogen sich ein paar Tage vor meiner Ankunft zu einem Streik zusammen gefunden. Einen Tag lang, ließen sie die Arbeit nieder und nahmen das demokratische Recht zu protestieren wahr. Eines Abends erzählte sie mir, dass an jenem Tag ein Inspektor des Schulwesens alle streikenden Lehrer zu Verhör brachte um die Hintergründe und die Lehrer persönlich zu prüfen. Es ist leider gut möglich, dass auch Senem ihre Lizenz zu lehren verliert und damit ihren Beruf und ihre Leidenschaft. Sollte der Streik also als kriminelle Handlung beurteilt werden, so war es das für Senem. Klar, sie könnte natürlich klagen und ihr demokratisches Recht einfordern. Jedoch ist es durch Erdogans Einberufung des Krisenstaates aktuell nicht möglich den Rechtsweg gegen das Regime/die Behörde anzugehen. Sie müsste also mindestens noch ein Jahr wartet und ist so lange machtlos. Dies ist nur ein Beispiel, eine der vielen Geschichten, die ich zur aktuellen Situation in Istanbul erfahren habe. Erschreckend. Insgesamt ist meine Reise bisher sehr interessant was Politik, Gesellschaft, Gerechtigkeit und Solidarität betrifft. Eine wahre Bildungsreise durch die von Krisen geplagten Länder Griechenland und Türkei.

Abseits der allgemeinen Unsicherheit, Unmutes und finanziellem Drucks sind die Menschen in Istanbul jedoch sehr herzlich, weltoffen und freundlich. Und das nicht nur, wenn sie dir etwas verkaufen möchten. Es sind halt ganz normale Menschen. Wie du und ich. Menschen die, wie alle, das einfach Ziel haben ein glückliches Leben zu leben. Ich habe mich stets sicher und willkommen gefühlt. Auch außerordentlich viel Polizei- & Militärpräsenz sowie der Motorrad Anschlag in Yenibosna, konnten daran nichts ändern. Ich habe die Stadt als sehr schön, spannend, interessant, abwechslungsreich und liebevoll erfahren. Um ehrlich zu sein, gefällt sie mir sogar besser als Athen. Na gut, an meine aktuelle Lieblingsstadt Stockholm kommt sie nicht ran, aber ich komme immer wieder gerne hier her.

Besonders erfahrungsreich war die Führung durch die Hagia Sofia, Daniel und mein persönlicher Guide, der übrigens günstiger als ein Audioguide war, hat uns viel über das Gebäude, dessen Eigenarten und Geschichte erzählt. Doch mehr noch über die komplette Historie der Türken. Über die Völkerwanderung aus Asien nach Anatolien, die Verteilung in Europa, innertürkische Kulturen, Konflikte mit Persern und Griechen, Informationen zu den Kurden, bis zur von Atatürk angeführten Revolution zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Viele von euch wissen vielleicht, dass die finnische und ungarische Sprache einen gemeinsamen Ursprung haben. Wisst ihr aber auch, dass dies durch die Völkerwanderung der Türken entstand? Ungarn (engl. Hungary) leitet sich vom deutschen „Hunnen“ (Türken) ab. Die finnische Sprache wird in den skandinavischen Ländern „Sami“ genannt. Sami ist ebenso eine Bezeichnung für Türken, die nach Finnland immigriert sind . Krass oder? Ich finde es super spannend.

Wie du siehst, habe ich sehr viel gelernt und gesehen. Unbezahlbar und genau das, was ich erwartete. Weiter ging es dann zu diversen individuellen Sight-Seeing Touren. Zu Fuß und mit viel Lesestoff habe ich mir den Topkapi Palast angesehen, die Moschee Sultanahmet (Blaue Moschee) betreten, den Galata Turm mit seiner fantastischen Aussicht erklommen, eine Bootsfahrt über den Bosporus unternommen, mit der Seilbahn den Hügel Pierre Loti (benannt nach dem Schriftsteller) hinauf, einen Antiquitäten-Flohmarkt auf dem Taksim Platz besucht, die antike Zisterne mit >300 Säulen erforscht und letztendlich, als Inspiration für die kommenden Wochen, das Miniaturwunderland Miniatürk“, mit Modellen der wertvollsten Sehenswürdigkeiten der Türkei und Umgebung, bestaunt. Viele Kilometer habe ich zu Fuß und mit dem perfekt organisierten Personennahverkehr hinter mir gelassen und auch das ein oder andere Foto (bestimmt >1.000) geschossen. Wie gesagt, bei Fotos gehe ich auf Quantität und filtere Qualität heraus. Doch freut es mich sehr, dass ich so langsam, so glaube ich zumindest, den Dreh raus habe, wie meine Kamera auch ohne Automatikmodus, bessere Bilder schießt. Ich spiele gerne damit herum.


Besonders markant sind natürlich die Brücken über den Bosporus. Die Brücken, die nicht nur eine Stadt, sondern zwei Kontinente verbinden. Die größte dieser Brücken, vormals schlicht als Bosporus -Brücke bekannt, erlangte erst vor Kurzem traurigen Ruhm. Am 15. Juli diesen Jahres, also ca. 2 Monate vor meiner Ankunft, haben hier Militärs einen Putschversuch verantwortet. Zerschlagen wurde diese abtrünnigen Militäreinheiten von Polizei und Zivilisten. Etliche Tote und Verletzte waren an diesem Tag zu beklagen. 179 Todesopfer unter den Zivilisten werden nun von der Bevölkerung und der Politik als Märtyrer heroisiert. Überall in der Stadt sind Säulen mit Bildern und Informationen zu derer Geschichte zu jeder der gefallenen Personen aufgestellt. Seit ein paar Wochen heißt diese Brücke auch offiziell „Brücke der Märtyrer des 15. Juli 2016“. Es ist ein krasses, außergewöhnliches Gefühl an solch einem Ort, der aktuell Zeuge eines traurigen, gesellschaftlichen, blutigen Ereignisses ist, zu sein.

Meine letzten Tage in Istanbul verbrachte ich auf der asiatischen Seite. Hier hat mich Yagmur (TR), auch über Couchsurfing, in ihr Heim eingeladen. Yagmur ist 24 und arbeitet im Finanzwesen. Sie wohnt in einem wohl behüteten Apartmentviertel im Osten der Stadt. Ganze 5 Stunden hat mich der Umzug vom Westen der Stadt zu Yagmurs Viertel gekostet. Unfassbar groß diese Stadt. Von dort aus besuchte ich noch Büyükada, eine der Prinz-Inseln im Marmarischen Meer vor Istanbul, auf denen keine motorisierten Fortbewegungsmittel erlaub sind und Yagmur zeigte mir ihre Lieblingsecken der asiatischen Seite der Stadt und brachte mir das Kaffeesatz-Lesen bei. Ein Mordsspaß!


Bursa

Nach immerhin 11 Tagen in Istanbul ging es mit einer der gut organisierten Fernbusse in das drei Fahrstunden südlich gelegene Bursa. Bursa gilt als erste Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Die ersten drei Sultane regierten von hier und sind heute hier begraben. Die Stadt, welche am Fuße des Uludaggebirges liegt, strahlt von Geschichte und osmanischer Kultur. Dass die >2 Millionen Stadt kein einziges Hostel besitzt, hat mich doch stark verwundert, aber so kam ich mal wieder in die Gelegenheit meine Privatsphäre auszukosten. Ich buchte diese Mal kein Hotel im Voraus, sondern suchte mir nach Ankunft eines aus, was mir gerade über den Weg lief. Ein kleine, schnuckelige, Familien-geführte Pension nur ca. 5 Gehminuten von Bursas altem Stadtzentrum mit der „großen Moschee“, dem Wahrzeichen von Bursa.

In Bursa habe ich einige Zeit mit den Sehenswürdigkeiten verbracht, natürlich die große Moschee, die Gräber der Sultane, den Turm und die vielen osmanischen Gebäude. Am besten gefallen hat mir die Bazaar-Brücke. Eine von nur fünft antiken Brücken weltweit, die mit Gebäuden bebaut sind und als Marktplatz fungieren. Die ockergelben osmanischen Gebäude machen sich hier sehr gut und die handwerklichen Kunstwerke, die auf derselben erworben werden können sind beeindruckend. Sonst war in Bursa selbst sehr wenig los. Einige Hotels hatten bereits für die Wintermonate geschlossen und es war vergleichsweise wenig los. Ich habe die Ruhe genossen und war mal wieder shoppen. Ich habe mir ein paar neue Wegbegleiter mit Namen „Kopfhörer, Akku und Computermaus“ besorgt.

Der Hauptgrund, weswegen ich aber den Weg nach Bursa auf mich genommen habe ist landschaftliche Natur. Einige von euch, die gerne mal beim Türken um die Ecke einen Döner essen, kennen sicherlich die ekelhaft süße Limonade mit dem Namen „Uludağ Gazoz“. Das gleichnamige Unternehmen sitzt in Bursa und hat sich nach dem sich hier befindenden Bergmassiv benannt. Der Berg Uludağ ist mit seinen 2543m die höchste Erhebung in dieser Region und damit mein nächstes Projekt. Leider war ich beim Versuch mich auf die Besteigung vorzubereiten nicht besonders erfolgreich. Kaum Literatur im Internet und von handfesten Wanderkarten brauchen wir gar nicht erst anzufangen. Später sollte sich auch herausstellen, dass es auch keinen großen Sinn macht. Denn wo keine Wege sind, braucht man auch keine Karten, die diese beschreiben. Aber dass wusste ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht.

Ich machte mich also, ohne zu wissen was mich erwartet, mit ausreichend Wasser & Vesper, auf den Weg in Richtung Berg. Mit einem Dolmuş, den meist privat geführten Kamikaze-Sammeltaxis (Minibusse), die so gut wie überall zu finden sind, fuhr ich zu meinem Einstieg. Na gut, dieses Mal hatte ich etwas Unterstützung. Die Westseite wird im Winter als Skigebiet genutzt und so nahm ich die weltweit längste Einseil-Seilbahn, bis zur Baumgrenze. Eine sehr schöne Fahrt. Die Herbstfarben in den Wäldern, der Blick auf die Stadt und der hellblaue Himmel versprachen mir einen wunderschönen Tag zu haben. An der finalen 4. Bergstation angekommen, war ich erst einmal geschockt, was der Tourismus dem Berg alles so angetan hat. Eine traurige Kulisse. Wer ein Skigebiet im Sommer schon einmal gesehen hat, die gewalzten und teilweise gesprengten Pisten, leerstehende Hotels, verlassene Asphaltstraßen und traurige Lifte. Ich bin kein Wintersportler und hoffe, dass es Skigebiete gibt, die mehr im Einklang mit der Natur organisiert sind als dieses hier.

Und hier stand ich nun. Nur meiner Nase folgend machte ich mich auf die Suche nach etwas, dass einem Wanderweg ähnlich sein könnte. Ohne Erfolg. Es gibt einfach keine Wanderwege hoch zum Gipfel…geschweige denn irgendwelche Markierungen. Aber ich bin ja nicht zum ersten Mal im Gebirge und fast immer bei einer Besteigung geht es…bergauf. Also habe ich mich selbst durchgeschlagen und bin meinem Instinkt gefolgt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie es so oft den Anschein macht, dass es eine Sackgasse war und man dann doch einen Weg findet. Eine schöne Lektion, die mich der Berg gelehrt hat. So schlug ich mich über Steinwege eines verlassenen Steinbruchs, wilde Latschen-Felder, Kuppen, Geröllfelder und Steilwände bis zum Fuße eines Gipfels durch, auf dem eine Wetterstation (Schutzhütte?) thronte. Es war – wieder mal – kein Weg zu erkennen und die Hänge vielen senkrecht, steil hinab. Es MUSSTE doch einen Weg geben, wenn die da oben ein Haus gebaut haben! Von der anderen Seite? Viel zu weit weg. Doch schlussendlich fand ich auch hier nach 45 Minuten überlegen und ausprobieren einen Weg nach oben. Ich hatte es geschafft. Ich war auf dem Hochplateau, von welchem diverse Gipfel leicht zu erklimmen waren. Circa zwei Stunden bin ich in Richtung Osten auf dem Plateau herumgeirrt. Gerne wollte ich den Höchsten Gipfel „Zirve“ noch erklimmen.

Drei Mal habe ich meinen „Point of return“ (also den Zeitpunkt an dem ich umkehren sollte um noch vor der Dunkelheit die Bergstation der Seilbahn zu erreichen) optimistisch nach hinten verschoben. Und schließlich erschlossen sich meinen Augen eine Fahne auf einem der Gipfel. Das musste er sein! Schnellen Schrittes den Gipfel hinauf und tatsächlich: Ich hatte es geschafft! Ohne Plan und ganz auf mich alleine gestellt. Ein Anflug nicht geringen Stolzes durchströmte mich. Ich hatte den Gipfel und nebenbei bemerkt den kompletten Berg, für mich allein. Keine weitere Person hat meinen Weg gekreuzt und ich genoss die Ruhe, die Einsamkeit, den Wind und die Aussicht. Nach den vergangenen Wochen in den Millionenstädten war es genau das Richtige für mich. Ich musste mich nach dem Gipfelvesper stark selbst motivieren mich an den Abstieg zu machen. Über ein paar weitere Gipfel ging es dann zurück zur Wetterstation, die Steilwand hinab und zurück zum Wintersportressort.


Nach 9 Stunden nervenaufreibender Wanderung, ohne großartige Pausen und stets mit Respekt gegenüber dem Berg und dessen Gefahren (ich war ja komplett alleine unterwegs) war ich körperlich und seelisch total ermüdet. Da kam die Seilbahn natürlich genau richtig. In der Seilbahn musste ich meine Beine nur noch davon überzeugen, mich noch bis zum Hotel zurück zu tragen. Mit etwas Schokolade habe ich sie bestochen und bin erfolgreich, zufrieden, stolz und auf wackeligen Beinen ins Bett gefallen. Ein geiler Tag!

 

Nach Bursa, sollte mich der Weg nach Izmir. An die türkische Küste des Ägäischen Meeres führen. Was mich dort erwartete erfahrt ihr im nächsten Bericht. Bleibt am Ball!

 

Gruß und Kuss euer Schillius.


Funfacts

- Großer Fehler. Habe im Internet angekündigt, dass ich nach Istanbul komme und eine Couch zum Schlafen suche. Öffentlich…in einer der größten Städte der Welt. Habe hunderte Zuschriften bekommen.

- Verwandte ersten Grades der Gefallenen des 15. Juli dürfen ein Jahr lang kostenlos den Personennahverkehr Istanbuls nutzen…ein schwacher Trost mit dem Titel: Märtyrer-Witwen-Karte.

- Es ist einfach unfassbar! In komplett Istanbul und Bursa war kein Ladekabel für mein Tablet aufzutreiben. Stunden habe ich damit

verbracht. Und da weder Amazon noch eBay in der Türkei existieren, mussten auch viele hilfsbereite Einheimische irgendwann das Handtuch werfen.

- In Bursa existieren nur Plumpsklos. Die wir alle von französischen Autobahnparkplätzen kennen. Überall! In Malls, im Hotel und in

den Restaurants. Gewöhnungsbedürftig und einfach nicht mein Ding.

- In Bursa verschenkte ein freundlicher Restaurantbesitzer zu Ehren seines Geburtstags, eine süßliche Suppe mit Nüssen und getrockneten Früchten an Passanten. Ich wurde fast dazu genötigt auch zu probieren. Sehr lecker und ausgesprochen nett.



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Kommentare: 1
  • #1

    Mo (Freitag, 28 Oktober 2016 00:16)

    Man man... deine Besteigungen der Berge werden immer spektakulärer. Pass gut auf und denke jeder Zeit daran:

    "Der Berg gehört Dir erst dann, wenn Du wieder unten bist, bis dahin gehörst du dem Berg!" - Kurt Diemberger