#12 | Großes Griechenland Finale | 92. Reisetag

Als erstes möchte ich vorweg nehmen, dass Moritz wesentlich zu diesem Artikel beigetragen hat. Herzlichen Dank!

 

Bevor Moritz in Thessaloniki ankam, lernte ich zwei meiner Mitbewohnerinnen im Hostel kennen. Maggy und Meggi aus Deutschland. Die beiden warteten ebenfalls auf eine Freundin und wie sich herausstellte, war diese auf dem gleichen Flieger wie Mo. Es war eine große Freude das erste Mal seit Beginn meiner Reise ein bekanntes Gesicht wieder zu sehen. Erkannt hat er mich aber trotz Bart immer noch. Nachdem Moritz angekommen war, sind wir auch direkt wieder los um zusammen die Stadt ein wenig zu erkunden. Viele Tage waren hier nicht geplant, denn Thessaloniki war eher als Ausgangsunkt für die kommenden Explorationen angedacht. Die Stadt ist mit über 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Griechenlands, ist aber durch seine Bündelung der Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Küste gut zu Fuß zu erkunden.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit und gleichzeitig das Postkartenmotiv und Mitbringsel von Thessaloniki ist der „weiße Turm“. Von dort aus sieht man über die Hafenstadt. Wir  entschieden uns allerdings dafür die Stadt vom Wasser aus

anzuschauen und fuhren von dort aus mit einem der drei Partyboote eine Runde vor der Stadt. Das sind auf alt gemachte Boote mit den Musikrichtungen Reggea, Pop und Rock die mehrfach pro Stunde kostenfrei auf dem Wasserweg die Stadt entlangfahren, natürlich gegen einen gewissen Mindestverehr an Bord versteht sich. Die weitere Besichtigung war überschaubar beeindruckend. Es gibt zwar einige alte Gebäude wie die Rotunde, allerdings hatte ich davon nun wirklich schon viele in Griechenland gesehen. Zudem wurde unsere Tour durch einen heftigen Platzregen unterbrochen und war nach einem Abendessen im nächsten trockenen Platz abgeschlossen. Das wohl bedeutsamste Kind der Stadt ist Mustafa Kemal Atatürk, der Anführer der türkischen Revolution. Den restlichen Tag widmeten wir Erzählungen aus den Erlebnissen der letzten Monate sowie der Planung für die kommenden Tage die wir aufgrund des gleichen Zieles mit Maggy, Meggi und der frisch angereisten Katha verbringen sollten.

Auch der nächste Tag galt eher der Planung unserer Tour mit einem Mietwagen durch Chalkidiki, drei Halbinseln in Nordostgriechenland und der Organisation von Kletterequipment. Da diese sehr sensiblen Überlebenswerkzeuge natürlich nicht einfach so zu leihen sind, habe ich mich durch die Berg- & Klettervereine telefoniert um schließlich einen sehr freundlichen Kontakt, in der Nähe Thessalonikis zu bekommen. Zudem haben wir uns auf die Suche nach einem neuen Ersatzteil für mein Tablet begeben – leider vergeblich. Dafür kennen wir nun aber sämtliche Elektronik Fachläden in der Stadt!

Chalkidiki

Am nächsten Morgen ging es los. Alles einpacken, zum Mietwagen und auf in Richtung Kassandra (der ersten Halbinsel). Unterwegs sammelten wir noch das Kletterequipment von Christos ein, einem Kletterguide. Er lieh uns freundlicherweise Material für die kommenden Tage und das nur gegen Kaution…ohne weitere Kosten. Wahnsinsstyp! Und nicht nur das, er lud uns alle auf einen köstlichen griechischen Kaffee ein und zeigte uns beeindruckende Bilder von seinen Touren in Griechenland.

Kassandra ist bekannt für schöne Sandstrände, daher sind wir auf dem Weg zur Unterkunft natürlich noch an einen solchen gefahren. Hier wurde auch wieder deutlich, dass die Hauptreisezeit definitiv vorbei ist. Dies bedeutet zwar mehr Platz für uns, allerdings auch, dass die Strandbar nur noch wenig Auswahl zu bieten hat. Wir haben dann doch noch etwas gefunden. Lecker war es nicht, aber dafür teuer und direkt aus dem Supermarkt inkl. Plastikschale des Salates. Davon haben wir uns aber nicht länger ärgern lassen und stattdessen die Sonnenstrahlen am Strand genossen inkl. Musik und Spiele.

Gemeinsam mit den drei Damen haben wir uns eine kleine Ferienwohnung direkt am Meer gebucht. Zwar nicht am Strand, aber direkt an schönen Felsformationen und unweit von unserem Kletterrevier. Ganz an der Südspitze der Halbinsel, in einem kleinen Dorf mit Supermarkt, Restaurants und viel Ruhe, saßen wir abends gemeinsam auf dem Balkon, aßen Selbstgekochtes, diskutierten und spielten Karten. Die Mädels brachten uns Doppelkopf bei, ein unerwartet kompliziertes Spiel und ich glaube sogar, dass ich die Regeln jetzt schon wieder vergessen habe, jedoch war es echt amüsant und hat sehr viel Spaß gemacht. Leider regnete es am ersten Tag in Loutra, wobei wir gleich unseren Aufenthalt um eine Nacht erweiterten.

Am späten Nachmittag dann, gingen Meggi, Mo und ich los zu einem geheimen Ort, den uns Dimos, der Wohnungsbesitzer, empfohlen hatte. Trotz der schlechten Witterung warfen wir uns in unser Badeoutfit und kletterten über die Felsen ins Meer. Denn der Ort ist nur über den Wasserweg erreichbar. Vorbei an wunderschönen Felsen, einer davon sieht übrigens so aus wie ein betender Muslim, kamen wir an die Überreste einer Steintreppe. Wir gingen an Land und kletterten in eine kleine, versteckte Höhle, die ungefähr bauchnabelhoch war. In dieser Höhle befindet sich nämlich eine heiße Schwefelquelle und wir wären wohl nicht zu ihr gelangt, wenn nicht ein Grieche aus dem Dunkel uns den Weg gewiesen hätte. Ein magischer, verlassener Ort. Auf maximal 1,5m² ist ein Riss im Boden, in welchen bis maximal fünf Besucher gleichzeitig im Wasser stehen können. Und es ist natürlich stockfinster. Lediglich ein bisschen Licht gelangt durch den Höhleneingang in das dunkle, warme Eck. Nachdem der Grieche weg war, kamen überraschenderweise Maggy und Katha mit dazu. Wir erforschten die Höhle und genossen das wohlwarme Quellwasser. Leider blieb uns nichts anderes übrig, als durch das vergleichsweise kalte Meerwasser, wieder zu unserem Appartement zu schwimmen.

Am Tag darauf war es dann endlich soweit, bei überragendem Wetter machten wir uns auf zum Klettern. Ein paar Minuten südwärts liegt ein kleiner Steinstrand, der mit maximal 15m hohen Felsen gesäumt ist. Klebehaken und Routen sind vor einigen Jahren von dem deutschen Kai Maluk hier erstellt, installiert und kartographiert worden. Eine unglaublich schöne Szenerie zum Klettern. Die Felsen enden direkt am Wasser und man hat von unten wie von oben eine zauberhafte Aussicht. Zum Glück war es nicht zu heiß und wir konnten sogar zwei der Damen begeistern, es einmal zu versuchen. Die Zeit verging wie im Flug und ich bin sehr glücklich, dass wir den Aufwand Material etc. zu besorgen, auf uns genommen haben. Natürlich habe ich mir auch dabei wieder mein Knie etwas lädiert, aber wo gehobelt wird… Gerne würde ich Loutra und seine Kletterstrände nochmals für eine längere Zeit besuchen. Wir haben nur einen kleinen Teil bestiegen und es gibt sicher noch viel Schönes zu entdecken. Nach dem Klettern machten wir eine kleine Rundfahrt über Kassandra und haben noch die Stadt Afytos besichtigt.

Dann ging es ab zum zweiten Finger Chalkidikis. Hier fuhren wir die Küste entlang nach Sarti, einem kleinen Touristendorf mit gigantischem Sandstrand. Das schöne hier ist, dass der Strand an der Ostseite der Halbinsel genau gegenüber dem Berg Athos liegt. Athos ist 2033m hoch und liegt auf dem gleichnamigen, dritten Finger Chalkidikis. Und dieser Finger ist besonders. Ich persönlich finde es besonders im negativen Sinne. Die Halbinsel ist ein kleiner separater Staat in der griechischen Nation. Diese Region gehört der orthodoxen Kirche und es sind >20 Klöster hier situiert. Pilger und ausgewählte Männer anderen Glaubens sind unter besonderen Bedingungen dazu berechtigt diese Region und ihre faszinierende, ursprüngliche Natur zu entdecken. Richtig, nur Männer. Die komplette Halbinsel ist verbotenes Gelände für Frauen. Frauen, auch weibliche Kinder, bekommen kein Visa und werden an der Grenze abgewiesen. Zu hart oder? Ich kann es ja verstehen, wenn manche Glaubensgruppen aus ihrer Tradition heraus einzelne Gebäude dem anderen Geschlecht verwehren. Machen wir auf Toiletten ja genauso. Aber eine komplette Region? Eine Halbinsel? Also irgendwo hört der Spaß auf. Gerne hätte ich einen der Mönche gefragt, wie es denn mit Transsexuellen aussieht, aber dazu kam es leider nicht. Die Region sei der Mutter Gottes „Maria“ gewidmet und kein weibliches Wesen soll neben ihr auf dieser Halbinsel sein. Schon wieder richtig gelesen! Kein weibliches Wesen! Sie essen dort auch keine weiblichen Tiere, geschweige denn halten sie diese. Die sind doch nicht ganz sauber. Naja…meine Meinung. Auf jeden Fall soll die Natur dort sehr schön sein und wir können nur erahnen, mit Blick vom gegenüberliegenden Ufer, wie faszinierend eine Besteigung des Berges wohl sein muss.


Am darauf folgenden Tag, fuhren wir quer über die Halbinsel und ließen uns spontan an einem Strand nieder. Und was ein Glückstreffer war das bitte? Wahrscheinlich wäre es egal gewesen wo wir anhalten, aber dieses kleine Fleckchen Erde war einsame Spitze! Die Frauen haben sich auf dem Sandstrand eingerichtet wohingegen Mo und ich unserem Entdeckergeist gefolgt sind und die nähere Umgebung, die Hügel und Felsen erkundet haben. Und da ist er. Mo und mein Lieblingsfleckchen. Wahnsinnig schöne, beeindruckende und abstruse Felsen spränkeln die Szenerie. Ausreichend um uns im Free-Solo Klettern zu üben und einsam genug für ein schönes Nacktbad im Meer. Auch Nacktklettern haben wir versucht, präferieren dann aber doch die bekleidete Variante. Es ist definitiv einer der Lieblingsorte meiner Reise. Nachdem wir dann am Sandstrand noch etwas Schnorcheln und Schwimmen waren, ging es zurück in die Staddt. Natürlich nicht ohne bei Christos mit Dank, Schnaps und Kletterer-Handcreme bewaffnet die Ausrüstung abzuliefern. In Thessaloniki verabschiedeten wir uns dann von Meggi und Katha, die die Nacht bei einem Couchsurfer übernachten. So verbrachten wir zu dritt die letzte Nacht im Hostel Arabas in Thessaloniki.

Samothraki

Am nächsten Morgen, früh morgens um 7:00 Uhr ging unser Zug nach Alexandroupoli. Diese Grenzstadt zur Türkei wird uns eine Nacht beherbergen um am nächsten Tag ein weiteres Highlight per Fähre anzusteuern. Die Insel und mein Geheimtipp: Samothraki. Leider haben uns logistische Gründe sehr viel Zeit weggefressen, weswegen wir nur zwei Nächte auf der Insel verbringen konnten. Eigentlich hatten wir deutlich länger geplant. Aber auch diese kurze Zeit war es auf jeden Fall wert. Samothraki liegt im Nordosten des Landes und ist eine Insel, die eigentlich nur aus dem Berg Sáos (1611m) besteht. Rund um den Berg liegen faszinierende Schluchten und Flüsse mit Wasserfällen säumen den Selbigen. Die Insel ist vom Massentourismus weithin verschon geblieben und der Naturschutz wird groß geschrieben. So gibt es nur ein paar kleine Hotels und Apartments auf der 3.000 Seelen Insel. Unter Griechen bekannt ist auch die Tatsache, dass Wildzelten (zwar nicht offiziell) geduldet wird und sich einige Aussteiger und Hippie-Kommunen an den Küsten befinden. Zu gerne hätten wir hier irgendwo Anschluss gesucht und uns mit einem Zelt irgendwo nieder gelassen.

Doch wir hatten nicht ausreichend Zeit und so war ein kleines Apartment günstiger, als sich ein Zelt zu kaufen. Um die Insel im Schnelldurchlauf zu erkunden, haben wir uns ein kleines Hilfsmittel gegönnt. Ein 100ccm Roller haben wir uns direkt bei der Ankunft am Hafen aufreden lassen. Aber es war spaßig und sehr geschickt. Noch am Ankunftstag, sind wir einen Canyon aufwärts gewandert. Ein sehr schöner Wanderweg mit spannenden, hohlen Bäumen und einem schönen Wasserlauf gelangten wir zu einem großen Wasserfall. Mo begannt sofort einen steilen Felsen zu erklimmen und ich selbst habe mich ins kühle…arschkalte Nass begeben. Ich liebe Wasserfälle und kann davon einfach nicht genug bekommen. Die Gewalt des Wassers, das Rauschen, die Lichtspiegelungen und die massiven Felsen sind genau mein Ding!


Zum Glück hatten wir bereits vorher den Tipp bekommen, nicht am ersten Wasserfall zu verweilen. Wenn man es sich zutraut und etwas Klettererfahrung hat, kann man den Wasserlauf nach oben zu zwei weiteren, großen Wasserfällen erklimmen. Und das haben wir natürlich. Teilweise herausfordernd, doch augenscheinlich auch für mich machbar, haben wir Stück für Stück den Canyon erkundet. Beim zweiten Wasserfall trafen wir auf ein paar Hippies, die hier ihren Tag verbrachten und dort haben wir auch einen neuen Wegbegleiter für den Tag gefunden. Keine Ahnung wie sein/ihr Name war, jedoch hat uns die folgenden Stunden ein Hund begleitet. Ständig sprang er um uns herum, selbst als wir den steilen Weg zum dritten Wasserfall bestritten, versuchte er uns hinterher zu kommen. Als er es nicht schaffte, bellte er so lange, bis wir zurückkamen. Es gab viel zu entdecken hier in der Schlucht. Unten in der Gallery findet ihr einige Bilder.

Am nächsten Tag galt es dann den Berg in Angriff zu nehmen. Unsere Gastgeber warnten uns vor, dass es gefährlich und anstrengend werden könnte. Doch Bergziegen wie Mo und ich sollten das schon schaukeln. Genug Wasser im Rucksack ging es zum Einstieg. Und dies war gleich die erste Herausforderung. Miserabel und verwirrend bis gar nicht gekennzeichnet dauerte es eine Weile, bis wir den schmalen, wanderwegähnlichen Trampelpfad bergauf entdeckten. Ab hier ging es dann schnellen Schrittes bergauf. Vorbei durch einen dichten Wald inklusive verwesende Ziegenleiche auf dem Weg, Schluchten und einem märchenhaften Elfenwald erreichten wir die Baumgrenze. Ab jetzt hieß es über Fels und teilweise loses Geröll den Berg steil hinauf. Spannend und total cool hatten wir die 1600 Höhenmeter in 3-4 Stunden (inkl. Pausen) hinter uns gebracht. Genau ein Wanderpärchen trafen wir auf dem Weg, sonst hatten wir den Berg für uns alleine. Nachdem wir unseren Gipfel, welcher ehrlicherweise nicht der höchste Punkt der Insel war, erreichten, gab es erst einmal ein zünftiges Bergvesper (Brotzeit). Die Aussicht war atemberaubend. Oben auf dem Berg erfährt man erst wie klein und unbesiedelt diese Insel doch ist. Einzigartig schön.

Doch wer hoch geht, muss auch wieder hinab. So nahmen wir den Abstieg in Angriff. Den gleichen Weg wieder zurück. Meine Beine brannten vor Schmerz als wir unten ankamen. 1600 Höhenmeter hoch und runter innerhalb 6 Stunden war schon eine enorme Leistung und meine Muskeln sollten mich noch lange an dieses Erfolgserlebnis erinnern. Was da am besten Hilft ist ein Bad im kühlen Nass. So schwangen wir uns auf unser Zweirad und fuhren die Küstenstraße entlang auf die gegenüberliegende Inselseite. Hier wollten wir zu dem wohl besten Strand der Insel fahren. Nur leider erreichten wir diesen nicht. Es ging so steil auf und ab, teilweise musste Mo sogar absteigen, dass wir irgendwann aufgaben um am nächsten Strand ins erfrischende Wasser sprangen. Zurück im Inseldorf gab es einen reich gedeckten Tisch im Fisch-Restaurant und wir feierten gemeinsam das Erlebte ab.

Am nächsten Tag legte unsere Fähre, wiederum um 7:00 Uhr morgens, am Hafen ab, um uns zurück nach Alexandroupoli zu bringen. Hier relaxten/schliefen wir ein paar Stunden im Stadtpark und nahmen den Fernbus nach Istanbul. Im fast leeren Bus, der geschlagene 4 Stunden zu spät in Alexandroupoli ankam, rasten wir gen Orient. Der Busfahrer wollte wohl noch einiges an Zeit aufholen und Mo und ich waren da ganz und gar nicht dagegen. Wir genossen Wasser aus Joghurtbechern (???), Heißgetränke und Snacks, die der Busbegleiter uns stündlich servierte. An der Grenze hatten wir keine Probleme, liegt wohl zum Teil daran, dass der Busbegleiter die Grenzbeamten schön mit Süßigkeiten eindeckte…Bestechung? Kaum hatten wir türkischen Boden erreicht, stand das Land in Flammen. Nein, kein Anschlag und auch keine Revolution. Unnützes Grün wurde auf den Feldern hinter der Grenze verbrannt. Es sah aber aus wie auf einem Schlachtfeld. Dicke, schwarze Nebelschwaden und meterhohe Stichflammen bildeten ein surreales Panorama. Dank des schnellsten Busfahrers der Welt kamen wir in Rekordzeit in Istanbul an. Dort hüpften wir auf den nächsten, kostenfreien Shuttle zum Taksim-Platz um unser Hostel zu erreichen.

So habe ich also mein erstes Reiseland hinter mir gelassen. Tschüss Griechenland! Du warst gut zu mir! Du bist toll und wir sehen uns wieder!

 

Morgen soll also Mo wieder abreisen. Sehr schade, aber ich denke wir hatten – wieder mal – eine total geile Zeit. Alles richtig gemacht und – wie immer - perfektes Timing in allem was wir tun!

 

Cheers, euer Schilli


Funfacts

- Abwechslungsreich! Das griechische Alphabet bietet sechs verschiedene Möglichkeiten den Laut „i“ nieder zu schreiben. Und die nutzen

dass auch noch! Aber eine Rechtschreibreform soll dies angeblich nun vereinfachen.

- Moritz war so nett seinen Kurzhaartrimmer einzupacken. So verpasste ich mir nicht nur einen kürzeren Bart, sondern auch gleich eine neue Kurzhaarfriseur. Wieder ein paar Euros am Frisör gespart.

- Wir waren unsterblich. Unser Mietwagen war gegen ALLES versichert. Unterboden…Reifen etc. „Hallo Touristenfalle“.

- Auf dem zweiten Finger habe ich Moritz ca. 1km blind, nur durch Sprache den Strandweg entlang geführt. Spannendes Experiment.

- Beim Bergsteigen in Samothraki hatten wir zuerst sehr viel Respekt. Wir lasen am Abend zuvor von einem Mann, der angeblich 14 Jahre Vorbereitung zur Gipfelerstürmung verbracht hatte. Ab wann bitte? Ab Geburt?
- Wenn das Leben dir Zitronen schenkt… Eine freundliche Hippie-Dame schenkte mir an Bord der Fähre zwei Zitronen. Einfach so. Sehr freundlich. Es stellte sich später heraus dass es Orangen waren.


Danke auch an Maggy, Meggi, Katha und Mo für ein paar der Fotos!


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Kommentare: 1
  • #1

    Valle (Montag, 24 Oktober 2016 11:53)

    Nacktklettern? Ernsthaft...? Da fehlen aber die Bilder :)
    Ich bin froh, dass es endlich wieder neue Reisegeschichten gibt, hab es schon vermisst für ein paar Minuten dem Alltag zu entfliehen.
    Ganz viele liebe Grüße
    Valle